03-04-2011, 13:04
Uwe Junker,'index.php?page=Thread&postID=112034#post112034' schrieb:da nicht nur Hunde, die körperlichen Beanspruchungen unterliegen an CE erkranken, sondern auch Hunde, die keine oder kaum Beanspruchungen erfahren, ist die Frage der Beanspruchungsproblematik etwas schwierig. Untersuchungen in diese Richtung sind mir nicht bekannt.
Auch gibt es genügend Mali´s, die so schwer wenn nicht schwerer als DSH sind (Franzosen) und aktiv im Ring geführt werden und auch nicht diese Problematik haben.
Will sagen, dass die Ursache sicherlich sehr vielschichtiger ist als angenommen.
Selbstverständlich.
Ich bin auch absolut nicht der Meinung, dass nur (falsche) Belastung ursächlich für CES ist.
Aber ich denke, man sollte diese durchaus mit einbeziehen und nicht völlig außen vor lassen. Dabei gehts mir nicht um die "normale" alltägliche Belastung, sondern ich habe eben auch diese "spektakulären" Bilder von den langen Gängen vor Augen, bei denen der Hund teilweise aufläuft, der Helfer drüberfällt, der Hund total verdreht im Arm hängt usw.
Sicher kennt jeder aktive Hundesportler einen Hund, der durch einen Unfall oder falsche Belastung gesundheitliche Schäden davongetragen hat oder als Rentner Probleme mit dem Bewegungsapparat hat (Arthrosen, Spondylose, CES, was auch immer).
Im Prinzip denke ich, es ist ähnlich wie bei den Hüften. Die Genetik ist da viel, aber eben nicht absolut alles.
Selbst ein kerngesunder Hund ist nicht völlig unkaputtbar.
In meinen Augen ist es beispielsweise schon ein Unterschied, ob CES bei einem Hund schon mit 2-3 Jahren etc. diagnostiziert wird oder bei einem 8-9 Jahre alten Hund, der bereits mehrfach auf LGA, BSP, FCI etc. war.
Denn dahin muß ein Hund ja erstmal kommen und wäre CES oder die Veranlagung dazu bereits auf dem Weg in die überregionalen Veranstaltungen vorhanden, würde sich das ja gerade bei dieser Belastung schon viel früher zeigen.
Grüße, Gaby
P.S. mir sind zwei Malis (DMC-Zucht) bekannt, die CES haben und operiert wurden.....


