06-01-2011, 12:01
Hallo Uwe,
zuerst einmal vielen Dank an Sören, Alf ,Detlef, Biene und dich für dieses hoch interessante Thema.
Meine Erkenntnis lautet: Besonders im Aufbau - Weniger Beute und mehr Aggression (besser ausgedrückt: Selbstbewusstes Beherrschen und Dominieren des Helfers durch den Hund).
Interessant ist hier die Feststellung, dass man dies mit fast allen Hunden, unabhängig von ihrem genetischen Potenzial machen kann.
Es dauert länger - klare Bilder für den Hund - weniger bis kein Stress - macht Hund, HF und Helfer Spass.
Dabei sollten HF und Helfer das System verstanden haben, nur so agieren bzw. reagieren, dass der Hund mit dem Helfer"spielen" kann.
Der Hund bestimmt das Geschehen.
Verbellen mache ich nach Glöckner. Zuerst völlig alleine ohne Helfer oder Hilfsperson. Schnell hat der Hund ein druckvolles Verbellen erlernt - Bestätigung durch mich - Rauswerfen der Beute von links nach rechts aus dem Versteck.
Beim nächsten Schritt habe ich ein Plastikrohr - Durchmesser ca. 2O cm auf der rechten Seite des Verstecks innen - ca. in Schulterhöhe befestigt - hier liegt ein Ärmelüberzug, an einer ca. 5 m langen Schnur befestigt.
Anfangs schicke ich den Hund aus ca. 5 m Entfernung zum Verbellen - Hund bellt - ich stehe hinter meinem Hund ca. 5 m Entfernung - in der gemäß PO angewiesenen Position - Hund bellt vor mir in der gewünschten Position - für den Hund nicht sichtbar ziehe ich ruckartig an der Schnur, der Überzug fliegt aus dem Rohr und der Hund macht Beute.
Jetzt kommt die zweite Person ins Spiel - Sie steht im Versteck und greift unterschwellig in Richtung Rohr - macht die Beute streitig - Hund antwortet mit sehr hartem und dominanten Verbellen - zweite Person zieht den Ärmel aus dem Rohr von links nach rechts und Hund macht Beute.
Jetzt meine Idee - Dominanztraining :
Hund liegt im Platz ca. 5 m vor dem Versteck - zweite Person "schleicht" langsam ins Versteck und greift Richtung Rohr - Hund steht unter Hochspannung und wird zum Verbellen geschickt- HF zieht den anfangs mit Leine abgesicherten Hund vorsichtig aus dem Versteck während die zweite Person Richtung Rohr greift - Beute streitig machen - Hund wird wieder zum Verbellen geschickt - bellt mit höchster Dominanz und Intensität
"Lass die Finger von meiner Beute, sonst kriegst de Ärger mit mir".
Dann aus dem druckvollen Verbellen heraus- die zweite Person greift langsam und vorsichtig ans Rohr und den Ärmelüberzug - er fliegt von links nach rechts aus dem Versteck und der Hund macht Beute.
Durch dieses Spiel erhöhe ich die Intensität und die Beuteaggression gegen den Helfer.
Im nächsten Schritt wird das Rohr entfernt - die Beute hängt für den Hund nicht sichtbar, innen an der rechten Versteckstange, weiter w.o.
Dritter Schritt, die zweite Person steht in voller Helfermontur und hält den Ärmelüberzug verdeckt und geht ins Versteck weiter w.o.
Vierter Schritt, der Helfer steht im Versteck und hält den Ärmelüberzug verdeckt w.o.
Damit bin ich wieder ganz bei Klaus Glöckner.
Hat bisher gut funktioniert - verspreche mir durch das Streitigmachen der Beute durch den Helfer bei gleichzeitigem Wegziehen des Hundes eine deutliche Verhöhung der " Dominanz des Hundes gegen den Helfer".
Damit bin ich zwar nicht ganz bei Alf - habe aber für mich durch die Diskussion eine Weiterentwicklung "meiner" Methode erfahren. Dafür vielen Dank an alle.
Grüße und weiter mit der interessanten Diskussion
Gerhard
zuerst einmal vielen Dank an Sören, Alf ,Detlef, Biene und dich für dieses hoch interessante Thema.
Meine Erkenntnis lautet: Besonders im Aufbau - Weniger Beute und mehr Aggression (besser ausgedrückt: Selbstbewusstes Beherrschen und Dominieren des Helfers durch den Hund).
Interessant ist hier die Feststellung, dass man dies mit fast allen Hunden, unabhängig von ihrem genetischen Potenzial machen kann.
Es dauert länger - klare Bilder für den Hund - weniger bis kein Stress - macht Hund, HF und Helfer Spass.
Dabei sollten HF und Helfer das System verstanden haben, nur so agieren bzw. reagieren, dass der Hund mit dem Helfer"spielen" kann.
Der Hund bestimmt das Geschehen.
Verbellen mache ich nach Glöckner. Zuerst völlig alleine ohne Helfer oder Hilfsperson. Schnell hat der Hund ein druckvolles Verbellen erlernt - Bestätigung durch mich - Rauswerfen der Beute von links nach rechts aus dem Versteck.
Beim nächsten Schritt habe ich ein Plastikrohr - Durchmesser ca. 2O cm auf der rechten Seite des Verstecks innen - ca. in Schulterhöhe befestigt - hier liegt ein Ärmelüberzug, an einer ca. 5 m langen Schnur befestigt.
Anfangs schicke ich den Hund aus ca. 5 m Entfernung zum Verbellen - Hund bellt - ich stehe hinter meinem Hund ca. 5 m Entfernung - in der gemäß PO angewiesenen Position - Hund bellt vor mir in der gewünschten Position - für den Hund nicht sichtbar ziehe ich ruckartig an der Schnur, der Überzug fliegt aus dem Rohr und der Hund macht Beute.
Jetzt kommt die zweite Person ins Spiel - Sie steht im Versteck und greift unterschwellig in Richtung Rohr - macht die Beute streitig - Hund antwortet mit sehr hartem und dominanten Verbellen - zweite Person zieht den Ärmel aus dem Rohr von links nach rechts und Hund macht Beute.
Jetzt meine Idee - Dominanztraining :
Hund liegt im Platz ca. 5 m vor dem Versteck - zweite Person "schleicht" langsam ins Versteck und greift Richtung Rohr - Hund steht unter Hochspannung und wird zum Verbellen geschickt- HF zieht den anfangs mit Leine abgesicherten Hund vorsichtig aus dem Versteck während die zweite Person Richtung Rohr greift - Beute streitig machen - Hund wird wieder zum Verbellen geschickt - bellt mit höchster Dominanz und Intensität
"Lass die Finger von meiner Beute, sonst kriegst de Ärger mit mir".
Dann aus dem druckvollen Verbellen heraus- die zweite Person greift langsam und vorsichtig ans Rohr und den Ärmelüberzug - er fliegt von links nach rechts aus dem Versteck und der Hund macht Beute.
Durch dieses Spiel erhöhe ich die Intensität und die Beuteaggression gegen den Helfer.
Im nächsten Schritt wird das Rohr entfernt - die Beute hängt für den Hund nicht sichtbar, innen an der rechten Versteckstange, weiter w.o.
Dritter Schritt, die zweite Person steht in voller Helfermontur und hält den Ärmelüberzug verdeckt und geht ins Versteck weiter w.o.
Vierter Schritt, der Helfer steht im Versteck und hält den Ärmelüberzug verdeckt w.o.
Damit bin ich wieder ganz bei Klaus Glöckner.
Hat bisher gut funktioniert - verspreche mir durch das Streitigmachen der Beute durch den Helfer bei gleichzeitigem Wegziehen des Hundes eine deutliche Verhöhung der " Dominanz des Hundes gegen den Helfer".
Damit bin ich zwar nicht ganz bei Alf - habe aber für mich durch die Diskussion eine Weiterentwicklung "meiner" Methode erfahren. Dafür vielen Dank an alle.
Grüße und weiter mit der interessanten Diskussion
Gerhard

