05-01-2011, 20:01
erwin,'index.php?page=Thread&postID=107356#post107356' schrieb:hallo Detlef
ich glaube das man bei einigen hunden durch die entsprechende arbeit ständig an dem selbstbewustsein und der sicherheit der hunde arbeitet und arbeiten muß allerdings gibt einen teil wo das nicht not tut was für mich dann auch eine gewisse qualität darstellt. diesen umstand halte ich für gegeben.
hallo erwin,
da fängt das theater schon an. ich funktioniere ja eigentlich auch so wie du! aber um so mehr ich darüber nachdenke könnte ich auch zu dem schluß kommen, das die vermeindlich starken und belastbaren hunde, diese ganzen konflkte und probleme auf grund ihrer genetischen qualität ebend einfach besser aushalten als die vermeindlich nicht so guten hunde. aber wenn es so ist und man ein konzept haben kann das tatsächlich einen nicht so guten hund in seiner persönlichkeit (auch in seinem bestreben verhalten dominanter zu zeigen) fördert, und zwar ohne das durch reizlagen und lernverhalten zu erarbeiten, dann wäre es eine deutliche verbesserung. das kanalisieren in beute bringt gute ergebnisse und erfolge, aber ebend auch einige nachteile mit sich. die beute wird zum objekt der begierde, und das ist ja auch program, nur irgendwann an irgendeiner stelle mußt du den hund davon trennen, nun bricht tatsächlich gerade für den nicht so guten hund eine welt zusammen. hier gibt es handlungsbedarf!
erwin,'index.php?page=Thread&postID=107356#post107356' schrieb:und jetzt weiß ich nicht ob ich dich richtig verstanden habe aber lernen durch zufall und lernen durch erfolg ist doch auch nichts wirklich neues. einen schutzdienst ohne reize und trieblagen kann ich mir so nicht vorstellen ,aus was für einer motivation herraus soll ein hund da arbeiten.diesbezüglich habe ich zumindest hier keine zufriedenstellende antwort erhalten.
hier kommt eigentlich der unterschied zwischen thorndike (instrumentell) und skinner (operant) zu tragen. das was du ansprichst (denke ich) das zufällig zeigen von verhalten, das dann zur bestätigung führt und somit erlernt wird, wird durch reizlagen (z.b. beute - futter) motiviert. das ist mehr thorndike. er hat herausgefunden, das es so etwas wie eine motivationale Bereitschaft gibt,
etwas als angenehm oder unangenehm zu empfinden um verhalten zu lernen. das ist nichts anderes als lockmotivation so wie sie viel und oft bei der ausbildung praktiziert wird. "ich bewege mal die beute, der hund macht was und das was mir gefällt bestätige ich" alle hunde finden ganz schnell heraus was sie tun müssen um erfolgreich zu sein. ein anderer ansatzpunkt geht aber "gedanklich mit skinner konform. (siehe meinen beitrag zuvor - emitiertes oder spontan geziegtes verhalten)
deine frage "aus welcher motivation heraus soll ein hund da arbeiten" ist der knackpunkt. meine antwort bis jetzt: ich weiß es nicht, noch nicht.
erwin,'index.php?page=Thread&postID=107356#post107356' schrieb:selbstbewustsein und sicherheit lassen sich olso mit sicherheit fördern aber dominantz ist eine zumindest von den anlagen her eine ererbte eigenschaft.das ist nunmal unsere denkweise, mir geht es da genauso wie dir. vielleicht tun wir uns schwer zu akzeptieren, das es ebend verschiedene dominanzgrade gibt, und nicht nur den einen "DER IST DOMINANT"
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit

