04-01-2011, 14:01
Alf,'index.php?page=Thread&postID=107150#post107150' schrieb:Ingo Petrofsky,index.php?page=Thread&postID=107149#post107149' schrieb:Die Auslöser für Neugierverhalten sind unspezifisch. Es erfolgt eine schnelle Habituation, d.h. schon nach kurzer Zeit wird der Gegenstand nicht mehr beobachtet. [/b]
Will irgendjemand gerade den letzten Nachsatz? Du selbst möchtest einen , nach HZ, ständig aufmerksamen Hund.
Ich bin langsam etwas müde, mich so oft wiederholen zu müssen.
„Wir sprechen den Hund also in seinem natürlichen Neugierverhalten an und zeigen ihm mit welcher Reaktion er mehr solche erwünschten Reize bekommt. Sehr schnell wird der Hund aktiv und animiert den Helfer. Man kann richtig sehen, wie es dem Hund gefällt, den Helfer zu aktivieren.“
Das mit dem HZ und dem aufmerksamen Hund, hast du leider auch missverstanden.
Gruß Alf
Hallo Alf,
ich denke, es ist soweit alles gesagt und das Prinzip wurde hinreichend erklärt. Jeder der es verstehen will hat es verstanden. Ob man sich nun damit identifizieren kann oder will, das ist jedem selbst überlassen. Ich denke, mehr kann man in einem Forum nicht erklären, wer sich nun wirklich damit auseinandersetzen will, der muss dann eben ein Seminar z. B. bei den Heuwinklern, also den Knoches oder Scherk und Knabl besuchen. Ich habe das in der Vergangenheit auch schon oft genug versucht theoretisch zu erklären, bisher immer von Angesicht zu Angesicht, also nicht schriftlich übers Internet. Es ist mir immer nur begrenzt gelungen, verstanden wurde das erst, wenn man es nun wirklich mal live gesehen hat.
Letztendlich wirst Du übers Forum niemanden "bekehren". Warum auch? Es ist nicht die einzige Methode einen Hund zu arbeiten und die anderen Methoden klappen ja auch irgendwie. Dazu kommt noch, das bei den meisten bei einer VPG 3 auf OG Ebene ohnehin Schluss ist, und sowas bekommen selbst begrenzt talentierte Helfer hin. Wir führen hier also eine Luxusdiskussion über Dinge, die für die Meisten aufgrund des fehlenden Helfers, des Umfelds und der eigenen Einstellung sowieso nicht in Frage kommen. Dazu kommt eben auch, dass es in vielen Vereinen nicht umsetzbar ist, einfach aufgrund des Publikums. Das Argument "der beißt ja nur in die Beute und das ist alles nur Spiel" ist dann nämlich nicht mehr möglich. Ich musste mir auch schon anhören, dass diese Art der Arbeit ja wohl nun unverantwortlich ist, da man damit ja die Hunde zivil abrichtet und sie auch wirklich den Helfer beißen würden... was m. E. ja auch stimmt. Daher ist diese Art der Arbeit vor den Augen vieler "Gelegenheitssportler" sowieso nicht möglich. Das gibt nur Ärger.
Es ist sicherlich ein schöner Weg, der aber insgesamt passen muss. Ich kenne das ja auch als Helfer. Nur mal ein paar Hunde über diese Schiene aufbauen und den Rest dann klassisch funktioniert nicht. Entweder der komplette Verein zieht mit, es steht jeder dahinter und jeder korrigiert den anderen, oder das ganze Ding ist, wie mit jeder neuen Methode, zum Scheitern verurteilt. Und nicht jeder Helfer ist dafür geeignet. Wenn jemand wirklich aufgrund seiner inneren Einstellung gerne der "liebe Beute-Onkel" ist, dann wird der auch in 100 Jahren diese Arbeit nicht auf die Reihe bekommen. Innere Einstellung und Ausstrahlung gehört dazu, die kann man nicht lernen, die ist da oder nicht.
Wie gesagt, ich denke, es wurde so viel wie möglich geschrieben. Alles weitere müssen sich dann die Interessierten in der Praxis ansehen.
Viele Grüße
Sören

