04-01-2011, 14:01
Zitat:Die Auslöser für Neugierverhalten sind unspezifisch. Es erfolgt eine schnelle Habituation, d.h. schon nach kurzer Zeit wird der Gegenstand nicht mehr beobachtet. [/b]
Hallo Ingo,
so verhält es sich mit Reizen, denen keine lustbetonte Aktion/beängstigende Aktion folgt. Die primäre Motivation des Hundes ist Neugier gekoppelt vielleicht auch mit etwas Unsicherheit - normal bei Unbekanntem. Es folgt aber ein für den Hund lustvolles Erlebnis - das "Etwas" läßt sich in die Flucht schlagen. Das wiederum hat den Effekt, den jede Form von Lust/Vergnügen/Erfolg hat: Man will es nochmal. Dem Hund geht es da nicht anders. Und wenn er erst mal begriffen hat, dass sich der Gegner "lenken" läßt, wird es wohl kein Halten mehr geben.
Das Ganze läuft, nach meinem Verständnis, bei halbwegs gefühlvollem Helfer, rein erfolgsbetont ab. Überforderungen sind gut zu vermeiden. Dadurch hat man einen sehr stressfreien Aufbau, der eine hervorragende Grundlage für alles Weitere gibt. Und dadurch, dass die Beute im Hintergrund steht, das Bellen und Treiben aber im Vordergrund, werden auch hier für die Zukunft Grundsteine für konfliktfreies (vor allem auch mit dem HF!!) Arbeiten gelegt.
Mir gefällt's!
LG
Bine

