03-01-2011, 12:01
Hallo Sören,
von grundsätzlich heile-Beute-Aufbau und der Helfer ist mein bester Freund und dann irgendwann doch nicht mehr, halte ich auch nichts, da bin ich bei Dir, nur habe ich bisher die Hunde vorwiegend in den Bereichen arbeiten lassen, in die sie wollten, es gibt ja nun welche, die von sich aus schon weniger in die Beutebereich gehen, solche Hunde habe ich auch bisher nicht gezwungen, den Ärmel zu tragen, ich fand und finde es aber eben auch nicht verkehrt, einen Hund mit einer extremen Beute in Beuteagressionsbereichen zu arbeiten, in denen er ja auch eine grosse Dominanz und eine grosse Selbstsicherheit an den Tag legen kann.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass ist dann kein "Schutz" dienst und das ist auch richtig, kann aber meiner Meinung bei diesem Hund auch ausreichen , um eine sehr überzeugende Arbeit machen zu können und muss ja auch nicht heissen, dass dieser Hund nicht "schützt".
Ich habe eine Junghündin, die dieses hier beschriebende"Grotzkotz"verhalten sehr gern und sehr vehement und überall zeigt , ich habe mich bei ihr bewusst dafür entschieden, sie ZUNÄCHST, weil es ja um den Junghundeaufbau geht, eben nicht in diesen Bereichen zu fördern und aufzubauen, weil ich denke, ich bekomme ein Problem mit ihr, wenn ich ihr jetzt zuviele Erfolgserlebnisse auf dieser Ebene gebe und sie noch nicht fähig ist, das durch Rituale zu trennen, von daher lernt sie erstmal nur Technik mit Beute, bis unser Verhältnis und mein Führstil klar sind ( was sicher auch an mir liegt) und ich denke, dass ich unter Umständen nicht die einzige bin, der das so geht. Wenn ein Hund "klarer", ist es natürlich deutlich einfacher, diesen Weg zu gehen.
Auf jeden Fall interessant, mal wieder eine Ausbildungsdiskussion:-)
LG-Nadin
von grundsätzlich heile-Beute-Aufbau und der Helfer ist mein bester Freund und dann irgendwann doch nicht mehr, halte ich auch nichts, da bin ich bei Dir, nur habe ich bisher die Hunde vorwiegend in den Bereichen arbeiten lassen, in die sie wollten, es gibt ja nun welche, die von sich aus schon weniger in die Beutebereich gehen, solche Hunde habe ich auch bisher nicht gezwungen, den Ärmel zu tragen, ich fand und finde es aber eben auch nicht verkehrt, einen Hund mit einer extremen Beute in Beuteagressionsbereichen zu arbeiten, in denen er ja auch eine grosse Dominanz und eine grosse Selbstsicherheit an den Tag legen kann.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass ist dann kein "Schutz" dienst und das ist auch richtig, kann aber meiner Meinung bei diesem Hund auch ausreichen , um eine sehr überzeugende Arbeit machen zu können und muss ja auch nicht heissen, dass dieser Hund nicht "schützt".
Ich habe eine Junghündin, die dieses hier beschriebende"Grotzkotz"verhalten sehr gern und sehr vehement und überall zeigt , ich habe mich bei ihr bewusst dafür entschieden, sie ZUNÄCHST, weil es ja um den Junghundeaufbau geht, eben nicht in diesen Bereichen zu fördern und aufzubauen, weil ich denke, ich bekomme ein Problem mit ihr, wenn ich ihr jetzt zuviele Erfolgserlebnisse auf dieser Ebene gebe und sie noch nicht fähig ist, das durch Rituale zu trennen, von daher lernt sie erstmal nur Technik mit Beute, bis unser Verhältnis und mein Führstil klar sind ( was sicher auch an mir liegt) und ich denke, dass ich unter Umständen nicht die einzige bin, der das so geht. Wenn ein Hund "klarer", ist es natürlich deutlich einfacher, diesen Weg zu gehen.
Auf jeden Fall interessant, mal wieder eine Ausbildungsdiskussion:-)
LG-Nadin

