17-12-2006, 19:12
Hallo Ursula :hallo:,
es geht hier anscheinend um die potentielle Lockerheit des Hüftgelenkes bzw. die Stabilität und die daraus folgende HD-Anfälligkeit. Mit der üblichen Röntgentechnik(ich darf hier aus einem Artikel zitieren: G. Anne Friedrich, Dr. Flückinger, Dip. ECVDI, Dep. für Vet. Med. Uni. Schweiz, Zürich) ist die Stabilität nicht zuverlässig beurteilbar. Forscher aus USALand haben anhand von sorgfältigen biomechanischen Studien festgestellt, dass bei instabilen Hüftgelenk die maximale Subluxation des Fermurkopfes nur bei angewicklelten Hintergliedmassen nachweisbar ist.; beim FCI-Röntgen, sind die Gliedmassen jedoch nach hinten gestreckt, d.h. bei Hunden die instabil und locker sind, lässt sich dies mit normalen und gängigen Aufnahmen eben nicht nachweisen!!,
dies hätte ja möglicherweise für die Zucht einige Konsequenzen.......HD frei, aber nicht gesehene angeborene Instabilität, die weitergegeben werden könnte??.......
Was passiert: der narkotisierte Hund liegt in Rückenlage, die Hintergliedmaßen werden angewinkelt und die Knie aneinandergelegt. Die Halteperson übt mit der Hand oder einem Sandsack Druck auf die Oberschenkel in Richtung der Hüftgelenke aus; der Druck soll die Belastung für normale Fortbewegung nachahmen; dadurch rutschen nun lockere Oberschenkelköpfe aus den Pfannen heraus und können mit einem Subluxationsindex gemessen werden; messbar mit Zahlenwerten 0 bis 1 z. B. Hunde mit einem SI von maximal 0,3 wiesen stabile Hüften auf,und entwickelten normale oder höchstens leichgradige HD, usw.
Nur in aller Kürze; dies hätte aber doch möglicherweise die Folge, dass Hunde mit A bewertet werden( durch die normale Röntgendiagnostik), die aber später mit großer Wahrscheinlichkeit HD bekommen und dies dann auch in der Erbfolge sichtbar würde, da nur mittels dieses Stressröntgen die Anlagen in dieser Form feststellbar sind und nicht durch das Standartröntgen? :?:
Wissenschaftliche Untersuchungen der vergangenen 20 Jahren belegen, dass die Entwicklung der Hüftgelenke ganz wesentlich von der Stabilität der Gelenke abhängt. Hunde mit gesunden HGelenken zeigen stabile HGelenke d. h. der Oberschenkelkopf verbleibt auch unter Belastung in der Pfanne. Dysplastische Hunde hingegen zeigen schon im Wachstum instabile Gelenke. d. h. der Oberschenkelkopf rutscht unter Belastung teilweise aus der Pfanne heraus, sog. Subluxation des Fermurkopfes.
Was wißt Ihr darüber und was haltet Ihr davon???
Merci und ein :hallo:
Wolfgang B.
bei diesem Texxxt bitte eingeschlichene Fehler übersehen :ze: :ze:
es geht hier anscheinend um die potentielle Lockerheit des Hüftgelenkes bzw. die Stabilität und die daraus folgende HD-Anfälligkeit. Mit der üblichen Röntgentechnik(ich darf hier aus einem Artikel zitieren: G. Anne Friedrich, Dr. Flückinger, Dip. ECVDI, Dep. für Vet. Med. Uni. Schweiz, Zürich) ist die Stabilität nicht zuverlässig beurteilbar. Forscher aus USALand haben anhand von sorgfältigen biomechanischen Studien festgestellt, dass bei instabilen Hüftgelenk die maximale Subluxation des Fermurkopfes nur bei angewicklelten Hintergliedmassen nachweisbar ist.; beim FCI-Röntgen, sind die Gliedmassen jedoch nach hinten gestreckt, d.h. bei Hunden die instabil und locker sind, lässt sich dies mit normalen und gängigen Aufnahmen eben nicht nachweisen!!,
dies hätte ja möglicherweise für die Zucht einige Konsequenzen.......HD frei, aber nicht gesehene angeborene Instabilität, die weitergegeben werden könnte??.......
Was passiert: der narkotisierte Hund liegt in Rückenlage, die Hintergliedmaßen werden angewinkelt und die Knie aneinandergelegt. Die Halteperson übt mit der Hand oder einem Sandsack Druck auf die Oberschenkel in Richtung der Hüftgelenke aus; der Druck soll die Belastung für normale Fortbewegung nachahmen; dadurch rutschen nun lockere Oberschenkelköpfe aus den Pfannen heraus und können mit einem Subluxationsindex gemessen werden; messbar mit Zahlenwerten 0 bis 1 z. B. Hunde mit einem SI von maximal 0,3 wiesen stabile Hüften auf,und entwickelten normale oder höchstens leichgradige HD, usw.
Nur in aller Kürze; dies hätte aber doch möglicherweise die Folge, dass Hunde mit A bewertet werden( durch die normale Röntgendiagnostik), die aber später mit großer Wahrscheinlichkeit HD bekommen und dies dann auch in der Erbfolge sichtbar würde, da nur mittels dieses Stressröntgen die Anlagen in dieser Form feststellbar sind und nicht durch das Standartröntgen? :?:
Wissenschaftliche Untersuchungen der vergangenen 20 Jahren belegen, dass die Entwicklung der Hüftgelenke ganz wesentlich von der Stabilität der Gelenke abhängt. Hunde mit gesunden HGelenken zeigen stabile HGelenke d. h. der Oberschenkelkopf verbleibt auch unter Belastung in der Pfanne. Dysplastische Hunde hingegen zeigen schon im Wachstum instabile Gelenke. d. h. der Oberschenkelkopf rutscht unter Belastung teilweise aus der Pfanne heraus, sog. Subluxation des Fermurkopfes.
Was wißt Ihr darüber und was haltet Ihr davon???
Merci und ein :hallo:
Wolfgang B.
bei diesem Texxxt bitte eingeschlichene Fehler übersehen :ze: :ze:
Wolfgang B.


