06-09-2010, 19:09
Hallo Heinz,
wenn Du den gleichen Vortrag in Giessen meinst wie ich ... dann war das 2001 ... also vor gut 9 Jahren. Ich weiß nicht mehr, ob es im gleichen Jahr oder ein später war, da gab es ebenfalls von der ZG eine weitere, sehr interessante Veranstaltung in Göttingen, wo Dr. Tellhelm, (Dr./Herr?) Flücken aus Giessen und eine Physiotherapeutin/Tierärztin aus Bad Wildungen waren, ihre Vorträge hielten und Untersuchungen und therapeutische Übungen an den mitgebrachten Hunden vorführten. Dieser Tag war wirklich jeden Meter und den Urlaubstag (und mehr) wert. Leider waren lediglich 25 Leute daran interessiert gewesen. War in Giessen noch die Stadthalle voll, so war hier das Interesse doch ernüchternd. Uwe kann sich sicher noch daran erinnern ... (?)
Ich kann Dich sehr gut verstehen, daß Du versuchst, möglichst viele zu motivieren, ihre Hunde zu outen und endlich den ersten Schritt in die richtige Richtung zu gehen! Allein, mir fehlt der Glaube, daß Du/wir genügend Mitstreiter finden. Denn so viel, wie alle möglichen schreien, daß nur noch kaputte Hunde von den bösen Züchtern "produziert" werden, so wenig sind sie bereit, den Züchtern auch Daten an die Hand zu geben, daran etwas zu ändern. Nicht (nur) den Züchtern geht es um das liebe Geld ... wenn hier jemand seinen Hund outet, wird er ihn morgen nicht mehr zu einem guten Preis verkaufen können ... Mir ist es damals mit meinem Ben doch nicht anders gegangen ... ich kaufte ihn mit 3,5 Jahren (eigentlich wollte ich einen Welpen, aber bekam derzeit nichts) und SchH 1 (die ich noch nicht mal als weiteren Kaufanreiz gesehen hatte, da ich damals noch THS machte). Im Nachhinein bin ich ziemlich sicher, daß die Diagnose damals schon stand und der eigentliche Abgabegrund war. Hätte man mir das damals mitgeteilt, hätte ich vermutlich den Hund nicht gekauft und schon gar nicht so viel Geld dafür ausgegeben. Um eins klar zu stellen: ich bereue nicht, diesen Hund gehabt zu haben - sein Wesen war mir letztlich jeden Pfennig wert und ich möchte die Zeit mit ihm nicht missen - ich konnte nur nicht wirklich meinem und auch seinem Hobby Hundesport mit ihm nachgehen. Bei der Aufzucht meiner späteren Welpen und Junghunde hat er mir - als Bandenchef - sehr geholfen und gute Dienste geleistet und ganz nebenbei war er auch für mich ein absolut treuer und guter "Seelenhund". Er wurde immerhin noch 12,5 Jahre alt - ohne OP . Der Weg zum Tierarzt, um ihn dann letztlich erlösen zu lassen ist bis heute der schlimmste, den ich je gehen mußte (und es war nicht der erste).
Viele Grüße - ich drücke Dir die Daumen, daß Dein Hund Dir auch noch lange Freude machen wird!
Heidi
wenn Du den gleichen Vortrag in Giessen meinst wie ich ... dann war das 2001 ... also vor gut 9 Jahren. Ich weiß nicht mehr, ob es im gleichen Jahr oder ein später war, da gab es ebenfalls von der ZG eine weitere, sehr interessante Veranstaltung in Göttingen, wo Dr. Tellhelm, (Dr./Herr?) Flücken aus Giessen und eine Physiotherapeutin/Tierärztin aus Bad Wildungen waren, ihre Vorträge hielten und Untersuchungen und therapeutische Übungen an den mitgebrachten Hunden vorführten. Dieser Tag war wirklich jeden Meter und den Urlaubstag (und mehr) wert. Leider waren lediglich 25 Leute daran interessiert gewesen. War in Giessen noch die Stadthalle voll, so war hier das Interesse doch ernüchternd. Uwe kann sich sicher noch daran erinnern ... (?)
Ich kann Dich sehr gut verstehen, daß Du versuchst, möglichst viele zu motivieren, ihre Hunde zu outen und endlich den ersten Schritt in die richtige Richtung zu gehen! Allein, mir fehlt der Glaube, daß Du/wir genügend Mitstreiter finden. Denn so viel, wie alle möglichen schreien, daß nur noch kaputte Hunde von den bösen Züchtern "produziert" werden, so wenig sind sie bereit, den Züchtern auch Daten an die Hand zu geben, daran etwas zu ändern. Nicht (nur) den Züchtern geht es um das liebe Geld ... wenn hier jemand seinen Hund outet, wird er ihn morgen nicht mehr zu einem guten Preis verkaufen können ... Mir ist es damals mit meinem Ben doch nicht anders gegangen ... ich kaufte ihn mit 3,5 Jahren (eigentlich wollte ich einen Welpen, aber bekam derzeit nichts) und SchH 1 (die ich noch nicht mal als weiteren Kaufanreiz gesehen hatte, da ich damals noch THS machte). Im Nachhinein bin ich ziemlich sicher, daß die Diagnose damals schon stand und der eigentliche Abgabegrund war. Hätte man mir das damals mitgeteilt, hätte ich vermutlich den Hund nicht gekauft und schon gar nicht so viel Geld dafür ausgegeben. Um eins klar zu stellen: ich bereue nicht, diesen Hund gehabt zu haben - sein Wesen war mir letztlich jeden Pfennig wert und ich möchte die Zeit mit ihm nicht missen - ich konnte nur nicht wirklich meinem und auch seinem Hobby Hundesport mit ihm nachgehen. Bei der Aufzucht meiner späteren Welpen und Junghunde hat er mir - als Bandenchef - sehr geholfen und gute Dienste geleistet und ganz nebenbei war er auch für mich ein absolut treuer und guter "Seelenhund". Er wurde immerhin noch 12,5 Jahre alt - ohne OP . Der Weg zum Tierarzt, um ihn dann letztlich erlösen zu lassen ist bis heute der schlimmste, den ich je gehen mußte (und es war nicht der erste).
Viele Grüße - ich drücke Dir die Daumen, daß Dein Hund Dir auch noch lange Freude machen wird!
Heidi


