24-08-2010, 09:08
Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Hallo Monika,
Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:um beurteilen zu können, ob eine Futterumstellung auf eine das Krebswachstum behindernde Ernährung sinnvoll ist, müßte man wissen wie weit fortgeschritten die Tumorerkrankung Deines Hundes wirklich ist. Ich vermute mal, sie wurde erst entdeckt als der Hund bereits entsprechende Symptome gezeigt hat, und nicht bei einer Vorsorgeuntersuchung. D.h. der Tumor wird bereits entsprechend groß sein. Bei größeren Milztumoren ist es oft so daß sie bereits Metastasen gestreut haben.
Nein, eine Vorsorge-Untersuchung habe ich bei meinen Hunden noch nie gemacht. Ich merke schon seit einiger Zeit, daß er magerer wird, aber das ist oft so im Alter, zu Beginn hatte ich mir noch keine Sorgen gemacht. Als es dann aber massiver wurde und er in der vorletzten Woche eine Art Kreislaufkollaps hatte, bin ich dann zum Tierarzt gegangen. Da bekam ich dann die Diagnose - wobei durch Röntgen, Ultraschall und Abtasten immer noch nicht raus ist, ob der Tumor bösartig ist oder nicht.
Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Wobei eine Milz-OP jetzt kein so wirklich großer und gefährlicher Eingriff ist. Die Milz kann beim erwachsenen Hund komplett entfernt werden, d.h. ein langwieriges Geschnippel würde entfallen. Zudem würde man bei der Gelegenheit in Erfahrung bringen können wie es in Bezug auf die anderen Organe ausschaut, ob man dort bereits eine Metastasisierung erkennen kann oder nicht.
Und dann??? Was bringt es dann? Daß ich weiß wo man überall noch rumschneiden müßte an dem Hund? Antje, er wird 11 Jahre alt und das werde ich ihm ganz sicher nicht antun. Wenn ich wüßte, daß es ihm helfen würde letztendlich noch ein paar Jahre in guter Konstitution zu haben, wäre die OP schon längst durchgeführt. Aber für ein paar Monate, oder um die Gewissheit dann vollends zu haben, daß schon überall Metastasen sind - nein, das werde ich nicht tun.
Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Wenn sich mein Hund bereits in einem Zustand befinden würde, in dem ich ihm eine solche OP nicht mehr zumuten würde, würde ich mir ehrlich gesagt auch über eine getreidefreie Ernährung keine Gedanken mehr machen. Dann würde ich, vor allem wenn der Hund schnell abmagert, das verfüttern womit er sein Gewicht möglichst noch eine Weile halten kann und was er auch möglichst noch lange gerne frißt.
Genau darum geht es. Er braucht hochwertige Proteine, damit sein Verfall aufgehalten wird und er sich wohl fühlt. Je weniger Gewicht man hat, desto weniger Kraft hat man.
Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Wenn die Tumorerkrankung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist, ist eine Ernährungsumstellung auf Frischfutter sinnvoll. In dem von Theo geposteten Link steht eigentlich alles, was wichtig ist, drin. Ansonsten ist noch das Buch zu empfehlen "Krebszellen mögen keine Himbeeren".
Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Grüße
Antje,'index.php?page=Thread&postID=97400#post97400' schrieb:Antje
Ich habe Ancona bestellt, es ist gestern gekommen. Der Hund frißt gerne und sehr viel, macht im Moment einen fitten Eindruck für seine Verhältnisse und hat ganz offensichtlich keinerlei Schmerzen. Solange ich diesen Zustand halten kann, bin ich dankbar. Wenn es ihm schlechter geht, weiß ich was ich zu tun habe......
Ich danke Euch allen für Eure Tips und Eure mitfühlenden Worte. Ich glaube, ich brauche niemanden zu erzählen wie es sich anfühlt, wenn man einen alten Freund verliert.................
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht


