04-05-2010, 10:05
Was sind die Motivationen, die hinter den Argumenten der Leute stecken, die das Handeln dieses Kindes und seiner Eltern kritisieren? Etwa die Angst, es selbst nicht besser machen zu können als ein 7-jähriges Mädchen???
Wenn man diese Argumente weiterfüren würde, dann müßte man auch allen Kindern und Jugendlichen das Reiten verbieten. Bereits ein Shettlandpony, das wirklich austickt, ist kräftemäßig von einem einzelnen Erwachsenen nicht mehr zu beherrschen. Von größeren Ponys und Pferden gar nicht zu reden. Und beim Fluchttier Pferd besteht von seiner Mentalität her jederzeit die Möglichkeit, daß es austickt, sehr viel mehr als beim Beutegreifer Hund!
Wenn Kinder Umgang und Beschäftigung mit Tieren pflegen, bedarf das der Aufsicht und der Anleitung durch sachkundige Erwachsene. Wenn diese Anleitung wirklich gut ist, das Kind Talent und Ausdauer besitzt und ein für das Kind eingeeignetes Tier vorhanden ist, sind außergewöhnliche Leistungen möglich, die man dann auch entsprechend würdigen darf und sollte.
Das Argment, daß das Mädchen den Hund nicht selbst ausgebildet hat und ihn nur unter Anleitung führt, finde ich übrieges ziemlich flach. Mal überlegt, wie viele Erwachsene Ihr auf BSP und WM bisher vielleicht schon bejubelt habt, bei denen das ganz genau so ist??? Zudem muß man auch dafür erst einmal das Talent und das Gefühl für den Hund besitzen.
Im übrigen ist für mich ein Kriterieum für einen wirklich guten Hund, daß er mit Kindern gut klar kommt und in seinem Verhalten Kindern und Erwachsenen gegenüber sehr genau unterscheiden kann. So wie im Rudel ja auch sehr genau unterschieden wird im Umgang mit Welpen, Junghunden und adulten Tieren. Es gibt eine ganze Menge wirklich starker Hunde, bei denen man als Erwachsener im Beutespiel sehr gut auf seine Finger aufpassen muß, die aber, wenn ein Kind ein Beuteobjekt in der Hand hat, sofort umschalten und sehr vorsichtig sind, sich ohne Probleme von Kindern die Beute abnehmen lassen bzw. sie ihnen vor die Füße spucken, wo ein Erwachsener große Probleme hätte dem Hund die Beute wieder abzunehmen. Wenn wir diese Hunde mal irgendwann nicht mehr haben sollten, dann höre ich auf mit Zucht und Sport! Aber bis dahin erfreue ich mich an Hunden, die offensichtlich ein ganz hervorragendes Sozialverhalten zeigen bei gleichzeitig guten Gebrauchshundeigenschaften, die es möglich machen daß ein talentiertes Kind unter sachkundiger Anleitung zusammen mit solch einem Hund zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist.
Grüße
Antje
Wenn man diese Argumente weiterfüren würde, dann müßte man auch allen Kindern und Jugendlichen das Reiten verbieten. Bereits ein Shettlandpony, das wirklich austickt, ist kräftemäßig von einem einzelnen Erwachsenen nicht mehr zu beherrschen. Von größeren Ponys und Pferden gar nicht zu reden. Und beim Fluchttier Pferd besteht von seiner Mentalität her jederzeit die Möglichkeit, daß es austickt, sehr viel mehr als beim Beutegreifer Hund!
Wenn Kinder Umgang und Beschäftigung mit Tieren pflegen, bedarf das der Aufsicht und der Anleitung durch sachkundige Erwachsene. Wenn diese Anleitung wirklich gut ist, das Kind Talent und Ausdauer besitzt und ein für das Kind eingeeignetes Tier vorhanden ist, sind außergewöhnliche Leistungen möglich, die man dann auch entsprechend würdigen darf und sollte.
Das Argment, daß das Mädchen den Hund nicht selbst ausgebildet hat und ihn nur unter Anleitung führt, finde ich übrieges ziemlich flach. Mal überlegt, wie viele Erwachsene Ihr auf BSP und WM bisher vielleicht schon bejubelt habt, bei denen das ganz genau so ist??? Zudem muß man auch dafür erst einmal das Talent und das Gefühl für den Hund besitzen.
Im übrigen ist für mich ein Kriterieum für einen wirklich guten Hund, daß er mit Kindern gut klar kommt und in seinem Verhalten Kindern und Erwachsenen gegenüber sehr genau unterscheiden kann. So wie im Rudel ja auch sehr genau unterschieden wird im Umgang mit Welpen, Junghunden und adulten Tieren. Es gibt eine ganze Menge wirklich starker Hunde, bei denen man als Erwachsener im Beutespiel sehr gut auf seine Finger aufpassen muß, die aber, wenn ein Kind ein Beuteobjekt in der Hand hat, sofort umschalten und sehr vorsichtig sind, sich ohne Probleme von Kindern die Beute abnehmen lassen bzw. sie ihnen vor die Füße spucken, wo ein Erwachsener große Probleme hätte dem Hund die Beute wieder abzunehmen. Wenn wir diese Hunde mal irgendwann nicht mehr haben sollten, dann höre ich auf mit Zucht und Sport! Aber bis dahin erfreue ich mich an Hunden, die offensichtlich ein ganz hervorragendes Sozialverhalten zeigen bei gleichzeitig guten Gebrauchshundeigenschaften, die es möglich machen daß ein talentiertes Kind unter sachkundiger Anleitung zusammen mit solch einem Hund zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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