24-02-2010, 17:02
Kantor,index.php?page=Thread&postID=86640#post86640' schrieb:Das ist leider eben kein Klischee, sondern lebendige Erfahrung, zumindest die meine aus vielen, vielen Jahren auf verschiedenen Hundeplätzen. Natürlich spielen Veranlagung, frühe Prägung etc. eine Rolle - aber die Auslastung gänzlich wegzuwischen, ist absolut lächerlich. Sie ist beinahe immer zu 50 Prozent ein Teil des Problems; nur dass Hundesportler, die in ihrem ganzen Leben noch keine Tageswanderung mit ihrem Hund gemacht haben, das natürlich sehr ungerne hören. Wer lässt sich schon gern den Spiegel vorhalten.Ich glaube auch, dass es einige Hundesportler gibt, die tatsächlich eine Beschäftigung mit ihrem Hund ausserhalb der sportlichen Arbeit eher vernachlässigen, allerdings glaube ich eher weniger, dass es vor allem und deswegen diese Hunde sind, die besonders drehen am Platz und im Trieb.
Dieses Problem hat meines Erachtens nach viel mehr mit der Veranlagung des Hundes und natürlich auch dem Umgang mit dieser, als mit der sonstigen Auslastung zu tun....zumindest kann es nicht sein, dass man vor jedem Training eine 20km Radwanderung mit dem Hund machen muss, damit dieser halbswegs ansprechbar ist...wenngleich so eine Radtour sicher für den Hund ab und an `ne schöne Sache ist :daumenhoch:
Es gibt Hunde, die stauen bei jeder Gelegenheit Trieb von daher bringt meiner Meinung nach die Arbeit mit dem Clicker an dieser Stelle auch nur insoweit was, dass man dem Hund punktgenauer sagen kann, welches Verhalten erwünscht ist, der Trieblevel wird dadurch aber nicht niedriger...
LG-Nadin und co.

