28-11-2006, 00:11
Hallo Frank,
zwischen Theorie und Praxis liegen oft Welten. Insofern ist es durchaus nicht unwichtig, ob jemand das, was er in der Theorie erzählt, in der Praxis auch wirklich umsetzen kann. Ich hatte z.B. in unseren Erziehungskursen Leute, die hatten Bücher über Ausbildung und Lerntheorien gelesen und zitiert, daß ich da manchmal mit den Ohren geschlackert und mich gefragt habe "Was wollen die eigentlich hier, doch nicht "Sitz", "Platz" und "Fuß" lernen?".
In der Praxis hat sich dann in der Mehrheit der Fälle gezeigt, daß sie nicht fähig waren, auch nur 5% von dem, was sie theoretisch wußten, in die Tat umzusetzten...
Insofern ist es, wenn man auf höherem Niveau über Ausbildung diskutiert, notwendig, sich ein Bild von seinem Gegenüber machen zu können. Ob er überhaupt auf dem Niveau arbeitet, welches man selbst anstrebt. Denn wenn der eine in der Bundesliga spielt und der andere nur auf Kreisebene, dann lohnt sich so manche kontroverse Diskussion nicht.
@Jupp: Die Prüfungsleistungen Deines Hundes sagen sehr wohl etwas aus, u.a. über Deine Qualitäten als Ausbilder. Nicht für die notorischen Skeptiker, aber die sagen ja z.B. auch über einen Fritz Biehler, daß der keine Ahnung von der Ausbildung hat und seine Erfolge nur auf Glück beruhen. Da befindest Du dich also in guter Gesellschaft.
Es geht auch nicht darum, ob Du irgendwelche Meisterschaften gewonnen hast. Sondern darum, sich ein Bild machen zu können. Wie Du mit Deinem Hund arbeitest, wie das in der Praxis ausschaut was Du in der Theroie erzählst.
Der Clicker ist doch nun wirklich nix Neues mehr in der Ausbildung und inzwischen absolut salonfähig. Mario Verslype arbeitet damit, Uta Bindels, Karl-Heinz Knies, um nur einige zu nennen, die auf nationaler und internationaler Ebene auf hohem Niveau führen.
Ich glaub Dir auch nicht, daß sich die Leute hier im Forum am Clicker stören. Es ist die Anonymität, hinter der Du Dich versteckst, die die Leute anpieselt. Kann ich auch verstehen. Ist doch nix dabei, mit seinem Namen zu seiner Meinung zu stehen. Außer man lehnt sich dabei zu weit aus dem Fenster. Dann muß man damit rechnen daß einem andere dabei zugucken wie man auf die Nase fällt. Aber das liegt ja immer an einem selbst, wie weit man sich hinaus lehnt bzw. ob man zu dem, was man sagt bzw. schreibt, auch wirklich stehen kann.
Und selbst wenn nicht: Ist doch auch kein Beinbruch, da sollte man drüber stehen. Von unserem Hund verlangen wir ja auch Souveränität und daß er nach einer verpatzen Situation nicht mental zusammen bricht, sondern auch mal sowas wegsteckt.
Recht machen kann man es eh nicht jedem. Aber dazu ist man auch nicht auf der Welt.
Grüße
Antje
zwischen Theorie und Praxis liegen oft Welten. Insofern ist es durchaus nicht unwichtig, ob jemand das, was er in der Theorie erzählt, in der Praxis auch wirklich umsetzen kann. Ich hatte z.B. in unseren Erziehungskursen Leute, die hatten Bücher über Ausbildung und Lerntheorien gelesen und zitiert, daß ich da manchmal mit den Ohren geschlackert und mich gefragt habe "Was wollen die eigentlich hier, doch nicht "Sitz", "Platz" und "Fuß" lernen?".
In der Praxis hat sich dann in der Mehrheit der Fälle gezeigt, daß sie nicht fähig waren, auch nur 5% von dem, was sie theoretisch wußten, in die Tat umzusetzten...
Insofern ist es, wenn man auf höherem Niveau über Ausbildung diskutiert, notwendig, sich ein Bild von seinem Gegenüber machen zu können. Ob er überhaupt auf dem Niveau arbeitet, welches man selbst anstrebt. Denn wenn der eine in der Bundesliga spielt und der andere nur auf Kreisebene, dann lohnt sich so manche kontroverse Diskussion nicht.
@Jupp: Die Prüfungsleistungen Deines Hundes sagen sehr wohl etwas aus, u.a. über Deine Qualitäten als Ausbilder. Nicht für die notorischen Skeptiker, aber die sagen ja z.B. auch über einen Fritz Biehler, daß der keine Ahnung von der Ausbildung hat und seine Erfolge nur auf Glück beruhen. Da befindest Du dich also in guter Gesellschaft.
Es geht auch nicht darum, ob Du irgendwelche Meisterschaften gewonnen hast. Sondern darum, sich ein Bild machen zu können. Wie Du mit Deinem Hund arbeitest, wie das in der Praxis ausschaut was Du in der Theroie erzählst.
Der Clicker ist doch nun wirklich nix Neues mehr in der Ausbildung und inzwischen absolut salonfähig. Mario Verslype arbeitet damit, Uta Bindels, Karl-Heinz Knies, um nur einige zu nennen, die auf nationaler und internationaler Ebene auf hohem Niveau führen.
Ich glaub Dir auch nicht, daß sich die Leute hier im Forum am Clicker stören. Es ist die Anonymität, hinter der Du Dich versteckst, die die Leute anpieselt. Kann ich auch verstehen. Ist doch nix dabei, mit seinem Namen zu seiner Meinung zu stehen. Außer man lehnt sich dabei zu weit aus dem Fenster. Dann muß man damit rechnen daß einem andere dabei zugucken wie man auf die Nase fällt. Aber das liegt ja immer an einem selbst, wie weit man sich hinaus lehnt bzw. ob man zu dem, was man sagt bzw. schreibt, auch wirklich stehen kann.
Und selbst wenn nicht: Ist doch auch kein Beinbruch, da sollte man drüber stehen. Von unserem Hund verlangen wir ja auch Souveränität und daß er nach einer verpatzen Situation nicht mental zusammen bricht, sondern auch mal sowas wegsteckt.
Recht machen kann man es eh nicht jedem. Aber dazu ist man auch nicht auf der Welt.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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