11-12-2009, 15:12
Zitat:die Vermittlungsgebühren decken im bestem Fall gerade mal die
Impfkosten plus verbrauchten Unterhalt. Wer glaubt das dieses Geld
anderen Tieren für Futter und Unterkunft zugute kommt irrt gewaltig.
Nicht umsonst kämpfen all diese Organisationen ums überleben und
sammeln Spenden. Sterilisation/Kastration, Impfungen , Futter und
Unterbringung bis zur Vernmittlung kosten mehr als das was als
Schutzgebühr genommen werden kann. (230 Euro)
Zitat:Weiterhin ist es so, dass nicht wenige TierschutzorganisationenEhm joa, ich dachte da bleibt nix übrig?
sich durch die Vermittlungsgebühren der leicht zu vermittelnden
Ausländer ein "Einkommen" schaffen, welches das durchfüttern der nahezu
unvermittelbaren alten, schwarzen oder vom Landeshundegesetz
betroffenen Tiere überhaupt erst ermöglicht.
Mal davon abgesehen, dass ich die Mär vom "lieben" Spanier bald nicht mehr hören kann. Wie schon erwähnt.. die meisten dieser Hunde sind nicht unproblematisch, aus schon genannten Gründen. Dazu kommt, dass von dort meistens Mixe kommen die ich schon bei verantwortungsvoller Aufzucht für nicht ganz ohne halte - z.B. einige Spanische Herdenschutzhunderassen (z.B. Pastor de Mallorquin).
Wenn ich mir dann die Hundehalter hier anschaue, bei denen man eigentlich froh sein kann wenn sie mit ihrem "normal" aufgezogenen Labrador Junghund ohne größere Unfälle zurechtkommen, dann wirds mir schon anders wenn ich mir diese mit z.B. einem 1-jährigen Pastor de Mallorquin-Mix aus schlechter Haltung vorstelle.
Im gegen aller Annahmen ist soein Hund dann nämlich nicht aus "Dankbarkeit" automatisch super lieb und unproblematisch.
Hier hat ja auch keiner gesagt "lasst die verrecken, solangs uns hier gut geht ist es doch egal..". Ich bin durchaus auch dafür über Grenzen hinweg zu helfen. Doch meiner Ansicht nach hilft man da auf lange Frist rein garnicht indem man alles hierher karrt, weder den Hunden, noch den Menschen (weder den neuen "glücklichen" Besitzern, noch den Menschen in dem Land).
LG Janina

