26-11-2009, 09:11
Natürlich kann „bekloppt“ auch liebevoll gemeint sein. Wer einen triebigen Hund hat, wird das je nach Geschmack wohl öfter mal sagen und sehr zufrieden sein.
Aber hier steht es in einem Zusammenhang:
Die Hunde zeigen ein Verhalten, was nicht verstanden wird, was als unvernünftig eingeordnet wird und was unerwünscht ist.
Auf Hundeplätzen hört man „der bekloppte Köter begreift es einfach nicht“ bzw. „der Hund ist einfach bekloppt“ meist, wenn der Hund ein erwünschtes Verhalten trotz aller Ausbildungsmassnahmen nicht zeigt. Besonders im SD wird dann versucht mit Gewalt dem Hund sein „beklopptes“ Verhalten abzugewöhnen. Statt den bisherigen Ausbildungsweg zu hinterfragen und einfach mal biologisch davon auszugehen, dass ein Verhalten nicht „bekloppt“ ist, nur weil wir es nicht verstehen und nicht wollen, sondern für den Hund immer einen Sinn hat. Biologisches Wissen ist sehr nützlich, um zum Hundeversteher zu werden.
Typisches Beispiel ist das Verbellen und der unerwünschte Anbiss im Versteck. Aktive Zwänge selbst harter Art sollen dann den „bekloppten Köter“ zur Vernunft bringen.
Dabei hat man dem Hund vorher beigebracht, dass er im Versteck einen Anbiss bekommt.
In der modernen Ausbildung der Hundeversteher gibt es im Versteck nie einen Anbiss.
Nicht der Hund ist bekloppt, sondern die alte Ausbildung ist bekloppt.
Aber hier steht es in einem Zusammenhang:
Dürken,index.php?page=Thread&postID=79376#post79376' schrieb:Ich bin umgezogen…
Nun liegen meine bekloppten Hunde den ganzen Tag und auch nachts draußen im Regen, anstatt sich ins Trockene zu verziehen…
Ich bin ein wenig ratlos.
Die Hunde zeigen ein Verhalten, was nicht verstanden wird, was als unvernünftig eingeordnet wird und was unerwünscht ist.
Auf Hundeplätzen hört man „der bekloppte Köter begreift es einfach nicht“ bzw. „der Hund ist einfach bekloppt“ meist, wenn der Hund ein erwünschtes Verhalten trotz aller Ausbildungsmassnahmen nicht zeigt. Besonders im SD wird dann versucht mit Gewalt dem Hund sein „beklopptes“ Verhalten abzugewöhnen. Statt den bisherigen Ausbildungsweg zu hinterfragen und einfach mal biologisch davon auszugehen, dass ein Verhalten nicht „bekloppt“ ist, nur weil wir es nicht verstehen und nicht wollen, sondern für den Hund immer einen Sinn hat. Biologisches Wissen ist sehr nützlich, um zum Hundeversteher zu werden.
Typisches Beispiel ist das Verbellen und der unerwünschte Anbiss im Versteck. Aktive Zwänge selbst harter Art sollen dann den „bekloppten Köter“ zur Vernunft bringen.
Dabei hat man dem Hund vorher beigebracht, dass er im Versteck einen Anbiss bekommt.
In der modernen Ausbildung der Hundeversteher gibt es im Versteck nie einen Anbiss.
Nicht der Hund ist bekloppt, sondern die alte Ausbildung ist bekloppt.

