23-09-2009, 07:09
Ich würde die Hündin in einer großen Box halten und erst mal nur an kurzer Leine zum Pippimachen etc. nach draußen bringen. Ansonsten die Box in ein ganz ruhiges Zimmer stellen, so dass der Hund die meiste Zeit darin verschläft. Optimal wäre es die Hündin bereits vor der OP an einen zeitweisen Aufenthalt in dieser Box an diesem Ort zu gewöhnen. Die Fütterung ist der mangelnden Bewegungsmöglichkeit anzupassen.
Ich weiß nicht wie das bei einer Kreuzband-OP ist. Bei Bänderrissen ist es so dass der Hund anschließend nicht komplett ruhig gestellt werden soll, so wie man das früher gemacht hat, sondern dass der Hund nach ein bis drei Tagen Schonung ein kontrolliertes Bewegungsprogramm absolvieren sollte. Hampeln, Springen etc. ist zu vermeiden, damit an der verletzten/operierten Stelle nicht (wieder) etwas reißt, deswegen den Hund an der kurzen Leine führen. Aber der Hund darf nicht nur, sondern sollte sogar in ruhigem Schritt laufen. Anfangs z.B. dreimal 5 Minuten am Tag, wobei man diese Zeit nach und nach verlängern kann. Im weiteren Verlauf achtet man darauf dass die Schrittlänge des verletzten/operierten Beines verlängert wird, indem man den Hund im Schritt erst über am Boden liegende Stangen, dann über kleine Cavalettis (Höhe = Fesselgelenkhöhe des Hundes) gehen lässt. Die Schrittgröße kann man durch den Abstand der Stangen/Cavalettis variieren. Auch Schrittarbeit bergauf kann im weiteren Verlauf der Heilung hilfreich sein. Ebenso den Hund zwei- bis dreimal am Tag durch einen Slalom zu führen.
Ich würde das aber auf jeden Fall mit dem operierenden Tierarzt absprechen oder besser noch mit einem Tierarzt, der sich auf Physiotherapie spezialisiert hat. Den für den vollständigen Heilungserfolg ist eine anschließende Pysiotherapie genau so wichtig wie die OP selbst. Zudem wird der Hund dadurch beschäftigt und es schadet auch seiner Disziplin nix wenn er mal lernt sich beherrschen zu müssen. Denn das ruhige Schritt gehen, ohne zu hampeln und zu hüpfen, ist gar nicht so einfach für einen Hund der es gewöhnt ist sich frei bewegen zu dürfen.
Viele Grüße
Antje
Ich weiß nicht wie das bei einer Kreuzband-OP ist. Bei Bänderrissen ist es so dass der Hund anschließend nicht komplett ruhig gestellt werden soll, so wie man das früher gemacht hat, sondern dass der Hund nach ein bis drei Tagen Schonung ein kontrolliertes Bewegungsprogramm absolvieren sollte. Hampeln, Springen etc. ist zu vermeiden, damit an der verletzten/operierten Stelle nicht (wieder) etwas reißt, deswegen den Hund an der kurzen Leine führen. Aber der Hund darf nicht nur, sondern sollte sogar in ruhigem Schritt laufen. Anfangs z.B. dreimal 5 Minuten am Tag, wobei man diese Zeit nach und nach verlängern kann. Im weiteren Verlauf achtet man darauf dass die Schrittlänge des verletzten/operierten Beines verlängert wird, indem man den Hund im Schritt erst über am Boden liegende Stangen, dann über kleine Cavalettis (Höhe = Fesselgelenkhöhe des Hundes) gehen lässt. Die Schrittgröße kann man durch den Abstand der Stangen/Cavalettis variieren. Auch Schrittarbeit bergauf kann im weiteren Verlauf der Heilung hilfreich sein. Ebenso den Hund zwei- bis dreimal am Tag durch einen Slalom zu führen.
Ich würde das aber auf jeden Fall mit dem operierenden Tierarzt absprechen oder besser noch mit einem Tierarzt, der sich auf Physiotherapie spezialisiert hat. Den für den vollständigen Heilungserfolg ist eine anschließende Pysiotherapie genau so wichtig wie die OP selbst. Zudem wird der Hund dadurch beschäftigt und es schadet auch seiner Disziplin nix wenn er mal lernt sich beherrschen zu müssen. Denn das ruhige Schritt gehen, ohne zu hampeln und zu hüpfen, ist gar nicht so einfach für einen Hund der es gewöhnt ist sich frei bewegen zu dürfen.
Viele Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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