08-05-2009, 10:05
NinaD,index.php?page=Thread&postID=67970#post67970' schrieb:Könntest du deine Erfahrungswerte konkretisieren?
Hallo Nina,
meine Hunde haben so gut wie keine Zecken.
Im letzten Jahr hatte ich insgesamt drei Zecken bei fünf Hunden. Wobei eine Zecke von einem Hund wahrscheinlich mitgebracht wurde, d.h. ich habe sie kurz nach der Übernahme des Hundes bemerkt.Wobei, wie schon gesagt, der Knoblauch alleine nicht die Karre aus dem Dreck ziehen kann. Er gehört bei mir zur Ernährung der Hunde dazu, wie andere Nahrungsbestandteile auch (Kräuter, Algen, Bierhefe, Obstessig etc.). Und jahreszeitlich bedingt wechseln diese Futterergänzungen bzw. die Zusammensetzung der Kräuter welche die Hunde erhalten (frisch oder in einer Mischung).
NinaD,index.php?page=Thread&postID=67970#post67970' schrieb:Wieviel Knoblauch(granulat?) fütterst du genau?
Ich halte mich bei Kräutermischungen (in denen u.a. Knoblauch enthalten ist) bzw. bei dem Granulat von Köber's an die Dosierungsanleitung. Bei letzerem ist das, glaub ich, 1 TL pro DSH. In den ersten ca. 10 Tagen ist es gut bei Kräutermischungen (z.B. Ismo-Super-B) die empfohlene Gabe zu verdoppeln.
Bei frischem Knoblauch muß man probieren wie viel ein Hund benötigt damit eine Schutzwirkung erzielt wird. Ich hab bisher nicht mehr als 1 Zehe am Tag pro Hund benötigt, nach einiger Zeit dann weniger bzw. den Knoblauch nur noch alle zwei Tage gegeben.
NinaD,index.php?page=Thread&postID=67970#post67970' schrieb:vor allem: kann die Fütterung des Knoblauchs, was die Schutzwirkung gegen Zecken anbelangt, bei einem alten Hund (fast 15-jährig), der nicht übermäßig von Zecken heimgesucht wird, aber eben immer mal wieder, z.B. das Scaliborhalsband komplett ersetzen
Das könnte so sein. Wenn ein Hund ein regelrechter Zeckensammler ist, wird man ihn nur mit Knoblauch nicht zeckenfrei bekommen. Aber bei einem Hund, der ohne irgend einen Schutz nur wenig zeckenanfällig ist, kann Knoblauch (evtl. in Verbindung mit Bierhefe) eine ausreichende Schutzwirkung erzielen.
NinaD,index.php?page=Thread&postID=67970#post67970' schrieb:Mein Hund hatte auch mit 12 Jahren einen Darmtumor, er scheint aber nach dem derzeitigen Stand der Dinge überwunden zu sein.
Kannst du dazu vielleicht auch noch etwas schreiben? Ich denke mal, bei einem nicht top gesunden Hund mit einwandfreiem Immunsystem würdest du eher nicht zu "Knoblauchexperimenten" raten, oder?
Wie schon gesagt, für mich ist Knoblauch kein "Experiment", sondern ein natürlicher Bestandteil der Ernährung meiner Hunde, wie andere Kräuter auch (momentan z.B. junger Löwenzahn). Es gibt einzelne Individuen (nicht nur beim Hund), die einzelne Kräuter oder andere Nahrungsmittelbestandteile nicht vertragen. Bei denen sollte man dann diese Kompnenten weg lassen. Aber ansonsten beziehe ich nach Möglichkeit eine breite Auswahl an Nahrungsmitteln in die Ernährung ein. Wenn ein Hund nicht Diät halten muß, d.h. bestimmte Sachen ganz sicher nicht fressen darf, würden ich immer versuchen möglichst viele Komponenten in seine Ernährung mit einfließen zu lassen. Auch Knoblauch bei einem Tumorhund. Natürlich angemessen und anfangs, wenn der Hund etwas noch nicht kennt, vorsichtig.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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