11-03-2009, 12:03
bomber,index.php?page=Thread&postID=64519#post64519' schrieb:ist ja logisch,,überfliegt er mehrere tapsen,findet er auch wieder belohnung,lernt er das er in jeden tapsten suchen muß,wird er es später auch zeigen.
viel spass! enrico
Ich halte das auch eher wie Bernd Föry. Das Futter ist zuallererst das Hilfsmittel, um die richtige Trieblage und Einstellung des Hundes zum suchen zu erhalten und zum anderen ein Hilfsmittel, um einen guten Suchstil und Geschwindigkeit zu erlernen.
Ich bin auch der Meinung, daß der Hund nicht jeden Futterbrocken aufzunehmen braucht wenn ich sehe, er konzentriert sich auf die Arbeit und widmet der eigentlichen "Spurensuche" mehr Konzentration und Aufmerksamkeit als der Suche nach Futter.
Eine Trittsuche zu erlernen ist die eine Sache. Allerdings kann man nicht erwarten, daß ein Hund diesen Stil auch später beibehält. Wenn die Fährten lang und schwer werden kann ein Hund diesen Stil gar nicht über den gesamten Fährtenverlauf beibehalten, da diese Art der Arbeit derart anstrengend ist, so daß er niemals voll konzentriert und motiviert am Ende einer schweren IIIer Fährte ankommen würde. Man muß den Hunden da später schon eine gewisse "Luft" lassen und ihnen überlassen, wie sie sich und ihre Kondition einteilen.
Was prima funktioniert über diese Methode ist, daß die Hunde auf Einwirkung in der Regel nicht hektisch werden, sondern automatisch in das ursprünglich erlernte Verhalten zurückfallen, das heißt sich zu konzentrieren, zu sammeln und tatsächlich die Trittsiegel zu suchen um wieder in den Fährtenfluß zu kommen.
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht

