03-03-2009, 11:03
hm, was löst das "Falsch" denn beim Hund aus?
Ist es nicht ein Hinweis, dass er so nicht zum Erfolg kommt und somit einer negativen Strafe u.U. entgegen sieht?
das falschkommando wird in dem moment eingesetzt, wo die handlung oder technik ihr ziel erreicht hat, nicht mehr in irgendeiner form erweitert werden soll. bis zu diesem zeitpunkt erarbeitet sich der hund das über das shapen selbst.
jetzt kommt eben auch die absicherung dieser handlung/technik, sprich das beibehalten. und hier werden bewußt konflikte gestreut, die den hund aus dieser technik/handlung bringen, meist in verbindung mit dem primärverstärker als konflikt technik halten oder selbstbelohnung auflösen. löst der hund selbstständig auf oder bringt eine unvollständige technik/handlung, folgt das falsch-kommando, abbruch und frusterzeugung im hund, welches jedoch den hund in seiner handlungsbereitschaft und aktivität nicht runterfahren soll, also negative bestrafung durch entfernung vom angestrebten wert. löst der hund diesen konflikt im intensiven einsetzen von technik/handlung, so erfolgt der click und die auflösung im angestrebten wert.
also für den gg würde das bedeuten, daß der hund übers shapen die gewünschte handlung/technik selbstständig sich erarbeitet, bis er 100 % alle gg beständig korrekt verweist, keine bestimmten vorlieben oder abneigungen gegen bestimmte gg hat. sollte er, so würden die ungeliebteren vermehrt eingesetzt werde. dies findet alles im reizarmen bereich statt, wird bei beständigem abrufen dann in reizstärkerer umgebung übertragen. und hier kommen eben die absicherungen und das falsch ins spiel. er soll einfach lernen, daß ein nachgehen von ablenkungen auf jeden fall frust erzeugt, dies dann aktiv selbstständig meiden.
ich sehe dieses kommando als übergang von der lernphase zur kannphase. erst, wenn diese dann abgeschlossen ist, dann würde ich auch bei fehlverhalten das "nein", und dann eben als sekundärer negativverstärker als positive bestrafung einsetzen.
so wende ich das an.
gruß reinhard
Ist es nicht ein Hinweis, dass er so nicht zum Erfolg kommt und somit einer negativen Strafe u.U. entgegen sieht?
das falschkommando wird in dem moment eingesetzt, wo die handlung oder technik ihr ziel erreicht hat, nicht mehr in irgendeiner form erweitert werden soll. bis zu diesem zeitpunkt erarbeitet sich der hund das über das shapen selbst.
jetzt kommt eben auch die absicherung dieser handlung/technik, sprich das beibehalten. und hier werden bewußt konflikte gestreut, die den hund aus dieser technik/handlung bringen, meist in verbindung mit dem primärverstärker als konflikt technik halten oder selbstbelohnung auflösen. löst der hund selbstständig auf oder bringt eine unvollständige technik/handlung, folgt das falsch-kommando, abbruch und frusterzeugung im hund, welches jedoch den hund in seiner handlungsbereitschaft und aktivität nicht runterfahren soll, also negative bestrafung durch entfernung vom angestrebten wert. löst der hund diesen konflikt im intensiven einsetzen von technik/handlung, so erfolgt der click und die auflösung im angestrebten wert.
also für den gg würde das bedeuten, daß der hund übers shapen die gewünschte handlung/technik selbstständig sich erarbeitet, bis er 100 % alle gg beständig korrekt verweist, keine bestimmten vorlieben oder abneigungen gegen bestimmte gg hat. sollte er, so würden die ungeliebteren vermehrt eingesetzt werde. dies findet alles im reizarmen bereich statt, wird bei beständigem abrufen dann in reizstärkerer umgebung übertragen. und hier kommen eben die absicherungen und das falsch ins spiel. er soll einfach lernen, daß ein nachgehen von ablenkungen auf jeden fall frust erzeugt, dies dann aktiv selbstständig meiden.
ich sehe dieses kommando als übergang von der lernphase zur kannphase. erst, wenn diese dann abgeschlossen ist, dann würde ich auch bei fehlverhalten das "nein", und dann eben als sekundärer negativverstärker als positive bestrafung einsetzen.
so wende ich das an.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

