20-01-2009, 13:01
Danke Antje, daß Du darüber berichtet hast!!! auch daß Du mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden bist :thumbsup:
Bei der von Antje beschriebenen Problematik handelte es sich um meine Hündin.
Die Hündin verletzte sich am 23. Dezember bei einem Spaziergang an der Balle. Es war allerdings "nur" eine oberflächliche Verletzung, welche ich Zuhause desinfizierte. Über Nacht machte ich einen Verband hin, welchen ich am nächsten morgen wieder entfernte. Die Wunde sah gut aus und zog sich bereits wieder zusammen, so daß ich mir keine größeren Gedanken mehr machte.
Bei den darauffolgenden Spaziergängen zog ich ihr einen Schuh drüber, den ich danach wieder entfernte und die abheilende Wunde jedesmal wieder desinfizierte.
Am 25. Dezember bekam die Hündin abends sehr starke Schmerzen in der Pfote. Ich konnte keinen Eiterherd oder dergl. an der verletzten Pfote erkennen. Nachdem ihre Schmerzen jedoch immer schlimmer wurden (ich durfte die Pfote selbst nicht mehr berühren) fuhr ich mit ihr in eine Tierklinik. Wärend der Fahrt dorthin jammerte die Hündin in der Box vor Schmerzen (sie ist wahrlich kein "Weichei"!). Eine Behandlung in der Tierklinik war (aufgrund der Schmerzen) nur mit Maulkorb möglich. Der behandelnde TA machte einen Verband, gab ihr eine Antibiotika- und Schmerzspritze.
Es wurde mir eine weitere Antibiotikaspritze (sollte am 27.12. wiederholt werden) und Schmerzspritze (bei Bedarf) mitgegeben.
Bei meiner Frage nach Tetanus wurde mir gesagt, daß die Inkubationszeit viel länger sei.
Am 26. Dezember bemerkte ich eine Veränderung an meiner Hündin. Unruhe, Schreckhaftigkeit, zog vermehrt die Augenbrauen nach oben und ein häufiges Gähnen. Zeitweise kam sie aus dem Gähnen garnicht mehr rauß.
Ich telefonierte nochmals mit der Tierklinik (heute hatte ein anderer TA Dienst) und schilderte die Problematik. Da wurde mir wiederum gesagt, daß die Inkubationszeit für Tetanie viel länger sei und die Verletzung dafür zu kurz zurückliege. Bei meiner Bitte die Hündin vorsorglich gegen Tetanus zu spritzen wurde mir geantwortet, daß sie nur bei Nachweis und nicht bei Verdacht auf Tetanie spritzen.
Da meines Wissen´s nach bei einem erbrachten Nachweis es bereits zu spät sein kann, versuchte ich eine befreundete Tierärztin telefonisch zu erreichen, was mir am späteren Abend auch gelang. Diese sagte mir, daß die Hündin sofort gegen Tetanie gespritzt werden muß, da es ganz typische Symptome einer Tetanie sind. Auch meinte sie, daß sich die Inkubationszeit sich nicht an "vorgegebenen" Zeiten halten muß. Je nachdem wieviele Bakterien sich in die Wunde gesetzt haben, kann die Inkubationszeit auch deutlich kürzer sein.
Ich muß dazusagen, daß sich meine Hündin auf einer Wiese verletzt hat, auf der zuvor Schafe weideten.
Meine Hündin wurde noch in derselben Nacht gegen Tetanie gespritzt. Danach wurde sie noch längere Zeit mit Penicillin versorgt.
Bereits nach kurzer Zeit verschwanden die Symptome im Gesicht wieder und auch das viele Gähnen hörte vollständig auf.
Heute ist mein Mädel wieder vollständig genesen und topfit :thumbsup:
Jutta ("Kieran") auch Dir danken wir ganz herzlich für Dein "Pfotendrücken"
Bei der von Antje beschriebenen Problematik handelte es sich um meine Hündin.
Die Hündin verletzte sich am 23. Dezember bei einem Spaziergang an der Balle. Es war allerdings "nur" eine oberflächliche Verletzung, welche ich Zuhause desinfizierte. Über Nacht machte ich einen Verband hin, welchen ich am nächsten morgen wieder entfernte. Die Wunde sah gut aus und zog sich bereits wieder zusammen, so daß ich mir keine größeren Gedanken mehr machte.
Bei den darauffolgenden Spaziergängen zog ich ihr einen Schuh drüber, den ich danach wieder entfernte und die abheilende Wunde jedesmal wieder desinfizierte.
Am 25. Dezember bekam die Hündin abends sehr starke Schmerzen in der Pfote. Ich konnte keinen Eiterherd oder dergl. an der verletzten Pfote erkennen. Nachdem ihre Schmerzen jedoch immer schlimmer wurden (ich durfte die Pfote selbst nicht mehr berühren) fuhr ich mit ihr in eine Tierklinik. Wärend der Fahrt dorthin jammerte die Hündin in der Box vor Schmerzen (sie ist wahrlich kein "Weichei"!). Eine Behandlung in der Tierklinik war (aufgrund der Schmerzen) nur mit Maulkorb möglich. Der behandelnde TA machte einen Verband, gab ihr eine Antibiotika- und Schmerzspritze.
Es wurde mir eine weitere Antibiotikaspritze (sollte am 27.12. wiederholt werden) und Schmerzspritze (bei Bedarf) mitgegeben.
Bei meiner Frage nach Tetanus wurde mir gesagt, daß die Inkubationszeit viel länger sei.
Am 26. Dezember bemerkte ich eine Veränderung an meiner Hündin. Unruhe, Schreckhaftigkeit, zog vermehrt die Augenbrauen nach oben und ein häufiges Gähnen. Zeitweise kam sie aus dem Gähnen garnicht mehr rauß.
Ich telefonierte nochmals mit der Tierklinik (heute hatte ein anderer TA Dienst) und schilderte die Problematik. Da wurde mir wiederum gesagt, daß die Inkubationszeit für Tetanie viel länger sei und die Verletzung dafür zu kurz zurückliege. Bei meiner Bitte die Hündin vorsorglich gegen Tetanus zu spritzen wurde mir geantwortet, daß sie nur bei Nachweis und nicht bei Verdacht auf Tetanie spritzen.
Da meines Wissen´s nach bei einem erbrachten Nachweis es bereits zu spät sein kann, versuchte ich eine befreundete Tierärztin telefonisch zu erreichen, was mir am späteren Abend auch gelang. Diese sagte mir, daß die Hündin sofort gegen Tetanie gespritzt werden muß, da es ganz typische Symptome einer Tetanie sind. Auch meinte sie, daß sich die Inkubationszeit sich nicht an "vorgegebenen" Zeiten halten muß. Je nachdem wieviele Bakterien sich in die Wunde gesetzt haben, kann die Inkubationszeit auch deutlich kürzer sein.
Ich muß dazusagen, daß sich meine Hündin auf einer Wiese verletzt hat, auf der zuvor Schafe weideten.
Meine Hündin wurde noch in derselben Nacht gegen Tetanie gespritzt. Danach wurde sie noch längere Zeit mit Penicillin versorgt.
Bereits nach kurzer Zeit verschwanden die Symptome im Gesicht wieder und auch das viele Gähnen hörte vollständig auf.
Heute ist mein Mädel wieder vollständig genesen und topfit :thumbsup:
Jutta ("Kieran") auch Dir danken wir ganz herzlich für Dein "Pfotendrücken"
"Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen."
Ernst R. Hauschka
Ernst R. Hauschka


