29-12-2008, 00:12
RogarRabit,index.php?page=Thread&postID=60780#post60780' schrieb:ja ich weiß ja alles selber was du schreibst. ich weiß auch das es GANZ ALLEIN meine Schuld ist, dass der Hund dieses Verhalten bei MIR zeigt.Hi noch mal Christoph,
Wie gesagt, ich hab ja sehr gut hilfe an meiner Seite nur ich muss es ja selber umsetzen.
...ich glaube ich habe mich für Dich etwas unverständlich ausgedrückt.
Die Hilfe an Deiner Seite scheint bisher nicht sehr gefruchtet zu haben...sonst hättest Du eine andere Sichtweise zu Deinem Verhalten.
Vielleicht ein kleiner Exkurs aus der Ferne...nur zum besseren Verständnis...
Deine Erklärungen und das Verhalten Deines Hundes sprechen Bände...kurzum, Dein junger Hund kann mit Deiner Person und Deinem Verhalten nichts anfangen.
Jeder Hund (bis auf wenige Ausnahmen) ist genetisch darauf angewiesen, angelernt und geführt zu werden. Er ist im Grunde seines Wesens nicht in der Lage ein Rudel zu führen!! Dennoch testet er immer, anfangs im Spiel, aus, ob sein vermeintlicher Rudelführer in der Lage ist ihn zu führen und seine Existenz etc. zu sichern, sprich; ob er sich auf ihn verlassen kann.
Er benimmt sich wie ein Sohn ein "pubertierender Halbstarker" gegen seinen erziehenden Vater. Er will sich nichts sagen lassen und weiß alles besser. Ist aber im Grunde seines Herzens überhaupt nicht in der Lage, sein "Leben zu meistern".
Würde der Vater hier nun auf die Wünsche seines Sohnes eingehen und das tun, was der Sohn will, oder ihn gar fallen lassen (weil er ja eh alles besser weiß) geht er - auf Grund seiner mangelnden Lebenserfahrung - in der Regel unweigerlich unter...
Der Vater steht hier in der Verpflichtung. Er darf seinen Sohn nicht sich selbst überlassen...auch wenn es noch so sehr gegen seine Lebensanschauung geht...
Etwas ähnliches geschieht bei Deinem Hund!! Er kann aus Deinem unkonsequenten Verhalten nicht die Qualität Deiner Führungseigenschaften erkennen. Das ist aus Sicht des Hundes echt sch....und er versucht diesen Konflikt durch Ersatzhandlungen (Beißen, Scheinangriffe etc.) irgendwie zu lösen...aber es sind nur Ersatzhandlungen und er erwartet von Dir, dass Du ihm zeigst, dass Du in der Lage bist, ihn zu führen und für seine Existenz zu sorgen (und das 24 Stunden am Tag, soll heißen, immer wenn Du mit ihm zusammen bist)...tust Du dass nicht bald, muss er Wohl oder Übel selbst das Ruder übernehmen...und glaube mir, dass endet im Chaos.
Dein Hund sagt Dir also im Grunde genommen nur: Sag mir endlich klar und deutlich, was Du von mir willst...
Dein Hund ist weder gefährlich, bissig, sondern nur hilflos und alleine gelassen..!
Noch mal mein Rat, Hol Dir jemand der das Wissen und die Möglichkeit hat, Dir auch zu Hause - und gerade zu Hause - zeigt, wie man mit einem jungen Hund umgeht... Früher hat man sich die Hunde mit Gewalt untergeordnet. Heute weiß man, dass man sich in einer bestimmten Art und Weise geben muss, damit sich der Hund von sich aus unterordnet...und der Hund bestimmt und fordert die Maßnahme, der er sich unterordnen will...
...sorry, ist etwas länger geworden, aber ich hoffe Du weißt jetzt was ich meine...
...ist aber nur meine Meinung.
freundliche Grüße
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)

