02-12-2008, 00:12
Hallo Picci,
wenn Dein Hund bereits ausgewachsen ist hört sich das nicht gut an. Die Demodex-Milbe gehört an sich zur normalen Hautbesiedelung, nur wenn das Immunsystem nicht richtig arbeitet vermehrt sie sich übermäßig stark. Im Wachstum kann es, z.B. bedingt durch die Zahnung oder z.B. bei Hündinnen bedingt durch die erste Läufigkeit, dazu kommen daß das Immunsystem mal eine Zeit lang nicht richtig auf Zack ist und die Demodexmilbe sich dann übermäßig ausbreiten kann. Bei den meisten Hunden tritt das aber nach Beendigung des Wachstums, wenn sich das Immunsystem stabilisiert hat, nicht wieder auf.
Bei erwachsenen Hunden, die an Demodexräude erkranken, liegt nicht selten ein genetisch bedingter T-Zell-Defekt vor. In einigen Fällen können auch Medikamente/chemische Substanzen wie z.B. Kortision die Ursache dafür sein daß das Immunsystem nicht mehr richtig arbeitet. Meist in Verbindung mit Streß werden dann Demodexschübe ausgelöst. In solchen Fällen können immunstärkende Mittel wie z.B. frischer Zitronensaft, Vit. C plus Zink, Oreganoöl (= Oregano in Olivenöl angesetzt), Katzenkralle, Hagebutten, Propolis, homöopathische Mittel wie Echinacea etc. leider nicht viel ausrichten, sondern bestenfalls einzelne Demodexschübe abmindern. Gleichzeitig sollte auf jeden Fall die Streßbelastung für den Hund minimiert werden, sonst hilft meist gar nix.
Ein guter Homöopath könnte Dir vielleicht weiter helfen. Es wäre aber notwendig bei Deiner Hündin eine genaue Anamnese durchzuführen, warum das Immunsystem bei ihr nicht richtig arbeitet. Nur dann kann das für sie passende Mittel gefunden werden.
Grüße
Antje
wenn Dein Hund bereits ausgewachsen ist hört sich das nicht gut an. Die Demodex-Milbe gehört an sich zur normalen Hautbesiedelung, nur wenn das Immunsystem nicht richtig arbeitet vermehrt sie sich übermäßig stark. Im Wachstum kann es, z.B. bedingt durch die Zahnung oder z.B. bei Hündinnen bedingt durch die erste Läufigkeit, dazu kommen daß das Immunsystem mal eine Zeit lang nicht richtig auf Zack ist und die Demodexmilbe sich dann übermäßig ausbreiten kann. Bei den meisten Hunden tritt das aber nach Beendigung des Wachstums, wenn sich das Immunsystem stabilisiert hat, nicht wieder auf.
Bei erwachsenen Hunden, die an Demodexräude erkranken, liegt nicht selten ein genetisch bedingter T-Zell-Defekt vor. In einigen Fällen können auch Medikamente/chemische Substanzen wie z.B. Kortision die Ursache dafür sein daß das Immunsystem nicht mehr richtig arbeitet. Meist in Verbindung mit Streß werden dann Demodexschübe ausgelöst. In solchen Fällen können immunstärkende Mittel wie z.B. frischer Zitronensaft, Vit. C plus Zink, Oreganoöl (= Oregano in Olivenöl angesetzt), Katzenkralle, Hagebutten, Propolis, homöopathische Mittel wie Echinacea etc. leider nicht viel ausrichten, sondern bestenfalls einzelne Demodexschübe abmindern. Gleichzeitig sollte auf jeden Fall die Streßbelastung für den Hund minimiert werden, sonst hilft meist gar nix.
Ein guter Homöopath könnte Dir vielleicht weiter helfen. Es wäre aber notwendig bei Deiner Hündin eine genaue Anamnese durchzuführen, warum das Immunsystem bei ihr nicht richtig arbeitet. Nur dann kann das für sie passende Mittel gefunden werden.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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