28-10-2006, 17:10
Hallo Janina,
da du mich so direkt fragst, will ich dir auch klar antworten.
Die Prüfungsbedingungen brauchen nicht optimal zu sein, die üblichen Ablenkungen und Störungen und Wetterbedingungen usw. trainiere ich vorher. Das gehört für mich zur Prüfungsreife. Ich gehöre nicht zu denen, die sagen „Zu Hause kann er es aber!“.
Aber so wie Walter es schildert, habe ich es noch nie erlebt. Wenn ich von solchen Zuständen auf einer Prüfung überrascht werden würde, und der LR würde solche Zustände nicht bemängeln, dann hätte ich ganz einfach Pech gehabt und würde nicht starten oder abbrechen.
Ist mir noch nie passiert.
Wenn du es aus meinen vorherigen Beiträgen nicht entnehmen konntest:
Hunde, die ich erziehe, kennen „Nein“ und wissen, daß es unangenehm wird, wenn sie dieses Signal nicht befolgen. Im direkten Zusammenhang mit diesem „Nein“ gibt es bei Befolgen, d.h. Verhaltensabbruch, auch keine angenehme Bestätigung, weil ich keine Verhaltenskette aufbauen will.
Aber dieses „Nein“ und/oder eine unangenehme Einwirkung kommen NIE, wenn der Hund
knautscht
das Holz fallenläßt
schräg vorsitzt
statt Steh Sitz macht
die Hürde berührt
den Fährtenwinkel nicht sauber arbeitet
den Gegenstand nicht richtig verweist
usw. usw.
Ich lehre den Hund, wie man es RICHTIG macht (auch unter Prüfungsbedingungen) und nicht was er alles nicht FALSCH machen darf.
Übrigens kann man selbst auf Bundesebene auf jeder Prüfung sehen, wie die im Training mit unangenehmen Einwirkungen korrigierten Hunde Fehler wie oben machen. Wer dann denkt, daß diese Hunde nicht genug unangenehme Einwirkungen bekommen haben, täuscht sich. Sie haben zu viele unangenehme Einwirkungen bekommen und setzen den spürbaren Prüfungsstress des HF gleich mit den stressenden Emotionen des HF, wenn er im Training unangenehm einwirkt, und machen die Fehler aus Angst vor unangenehmen Einwirkungen.
Auch können auf Prüfungen plötzlich vermehrtes Interesse für Umweltreize, für Schnüffeln, für Meiden des Blickkontaktes, für nicht zügiges Reinkommen („Macht er sonst immer so toll!“) usw. Beschwichtigungssignale sein an den prüfungsgestressten HF.
Da jetzt im folgenden Trainig mit noch mehr unangenehmen Einwirkungen zu reagieren, wäre völlig kontraproduktiv.
da du mich so direkt fragst, will ich dir auch klar antworten.
Die Prüfungsbedingungen brauchen nicht optimal zu sein, die üblichen Ablenkungen und Störungen und Wetterbedingungen usw. trainiere ich vorher. Das gehört für mich zur Prüfungsreife. Ich gehöre nicht zu denen, die sagen „Zu Hause kann er es aber!“.
Aber so wie Walter es schildert, habe ich es noch nie erlebt. Wenn ich von solchen Zuständen auf einer Prüfung überrascht werden würde, und der LR würde solche Zustände nicht bemängeln, dann hätte ich ganz einfach Pech gehabt und würde nicht starten oder abbrechen.
Ist mir noch nie passiert.
Wenn du es aus meinen vorherigen Beiträgen nicht entnehmen konntest:
Hunde, die ich erziehe, kennen „Nein“ und wissen, daß es unangenehm wird, wenn sie dieses Signal nicht befolgen. Im direkten Zusammenhang mit diesem „Nein“ gibt es bei Befolgen, d.h. Verhaltensabbruch, auch keine angenehme Bestätigung, weil ich keine Verhaltenskette aufbauen will.
Aber dieses „Nein“ und/oder eine unangenehme Einwirkung kommen NIE, wenn der Hund
knautscht
das Holz fallenläßt
schräg vorsitzt
statt Steh Sitz macht
die Hürde berührt
den Fährtenwinkel nicht sauber arbeitet
den Gegenstand nicht richtig verweist
usw. usw.
Ich lehre den Hund, wie man es RICHTIG macht (auch unter Prüfungsbedingungen) und nicht was er alles nicht FALSCH machen darf.
Übrigens kann man selbst auf Bundesebene auf jeder Prüfung sehen, wie die im Training mit unangenehmen Einwirkungen korrigierten Hunde Fehler wie oben machen. Wer dann denkt, daß diese Hunde nicht genug unangenehme Einwirkungen bekommen haben, täuscht sich. Sie haben zu viele unangenehme Einwirkungen bekommen und setzen den spürbaren Prüfungsstress des HF gleich mit den stressenden Emotionen des HF, wenn er im Training unangenehm einwirkt, und machen die Fehler aus Angst vor unangenehmen Einwirkungen.
Auch können auf Prüfungen plötzlich vermehrtes Interesse für Umweltreize, für Schnüffeln, für Meiden des Blickkontaktes, für nicht zügiges Reinkommen („Macht er sonst immer so toll!“) usw. Beschwichtigungssignale sein an den prüfungsgestressten HF.
Da jetzt im folgenden Trainig mit noch mehr unangenehmen Einwirkungen zu reagieren, wäre völlig kontraproduktiv.
