20-10-2006, 09:10
Hallo Heinz,
es würde keinen Sinn machen, einen mit Korrektur oder Lockmotivation aufgebauten Hund in einer EINZIGEN Übung (z.B. Verweisen) shapen zu wollen.
Das wird nicht funktionieren, weil der Hund nicht gelernt hat, Verhalten von sich aus anzubieten.
Was geht ist, einem Shapinghund auch mal eine bestimmte Übung nur über Lockmotivation beizubringen. Allerdings sollte man das nicht zu oft machen, weil der Hund sonst sein aktives Lernverhalten bald einstellt und zu reaktiv wird.
Ganz in die Hose geht, wenn ein Shapinghund beim Lernen mittels unangenehmer Einwirkungen korrigiert wird. Nicht daß ein Hund nicht auch so lernen kann, aber er wird kaum noch verschiedenes Verhalten anbieten, und dann ist nichts mehr mit shapen.
Es geht nicht gut, wenn man mitten im Lernen bei der einen Übung lockt, bei der anderen Übung mit unangenehmer Einwirkung korrigiert und bei noch einer Übung auf shapen setzt.
Was man bei der einen Übung macht, prägt das Lernverhalten des Hundes insgesamt für alle anderen Übungen mit. Außerdem gilt, daß alles, was man in B macht, Auswirkungen auf A und C hat und umgekehrt auch.
Shaping, Lockmotivation, Korrekturmethode sind ganz verschiedene „Betriebssysteme“, wo man nicht einfach jede „Anwendung“ draufsetzen kann.
Viele Grüße
Jupp
es würde keinen Sinn machen, einen mit Korrektur oder Lockmotivation aufgebauten Hund in einer EINZIGEN Übung (z.B. Verweisen) shapen zu wollen.
Das wird nicht funktionieren, weil der Hund nicht gelernt hat, Verhalten von sich aus anzubieten.
Was geht ist, einem Shapinghund auch mal eine bestimmte Übung nur über Lockmotivation beizubringen. Allerdings sollte man das nicht zu oft machen, weil der Hund sonst sein aktives Lernverhalten bald einstellt und zu reaktiv wird.
Ganz in die Hose geht, wenn ein Shapinghund beim Lernen mittels unangenehmer Einwirkungen korrigiert wird. Nicht daß ein Hund nicht auch so lernen kann, aber er wird kaum noch verschiedenes Verhalten anbieten, und dann ist nichts mehr mit shapen.
Es geht nicht gut, wenn man mitten im Lernen bei der einen Übung lockt, bei der anderen Übung mit unangenehmer Einwirkung korrigiert und bei noch einer Übung auf shapen setzt.
Was man bei der einen Übung macht, prägt das Lernverhalten des Hundes insgesamt für alle anderen Übungen mit. Außerdem gilt, daß alles, was man in B macht, Auswirkungen auf A und C hat und umgekehrt auch.
Shaping, Lockmotivation, Korrekturmethode sind ganz verschiedene „Betriebssysteme“, wo man nicht einfach jede „Anwendung“ draufsetzen kann.
Viele Grüße
Jupp
