19-10-2006, 22:10
Hallo Dürken,
ich antworte mal zum "Ansatzverhalten". Vielleicht kann Jupp dann ja noch ergänzen.
Bei einem Hund, der das Shapen gelernt hat (über „freies Shapen“ oder „freies Shapen mit Gegenstand“), braucht man bei einer so „einfachen“ Übung wie dem Verweisen von Gegenständen kein bestimmtes Ansatzverhalten zu provozieren. Es reicht, den Gegenstand hinzulegen. Wenn man jetzt überlegt, wie viele Möglichkeiten der Hund hat, ein Verhalten an bzw. mit diesem Gegenstand anzubieten, bist Du innerhalb von Minuten beim Liegen irgendwo am Gegenstand. Um es jetzt dem Hund leichter zu machen, kann man das so genannte Sekundär-Shaping benutzen, das ja auch bei anderen Ausbildungsmethoden verwendet wird. Mit der Art und Weise und dem Ort der Belohnung nach dem Click kann man das letztendlich erwünschte Verhalten schneller shapen (der Hund „denkt“ schneller in die richtige Richtung), obwohl das Verhalten nach dem Click theoretisch eigentlich „Wurscht“ sein sollte.. Z.B. kann man die Belohnung beim Verweisen immer auf dem Gegenstand geben und so, dass sich der Hund zumindest fast hinlegen muss (Walter hat es ja oben schon beschrieben).
Zum Provozieren von Ansatzverhalten bei komplizierteren Übungen wird häufig mit dem Target gearbeitet (Handtarget z.B.).
Gruß Anke
ich antworte mal zum "Ansatzverhalten". Vielleicht kann Jupp dann ja noch ergänzen.
Bei einem Hund, der das Shapen gelernt hat (über „freies Shapen“ oder „freies Shapen mit Gegenstand“), braucht man bei einer so „einfachen“ Übung wie dem Verweisen von Gegenständen kein bestimmtes Ansatzverhalten zu provozieren. Es reicht, den Gegenstand hinzulegen. Wenn man jetzt überlegt, wie viele Möglichkeiten der Hund hat, ein Verhalten an bzw. mit diesem Gegenstand anzubieten, bist Du innerhalb von Minuten beim Liegen irgendwo am Gegenstand. Um es jetzt dem Hund leichter zu machen, kann man das so genannte Sekundär-Shaping benutzen, das ja auch bei anderen Ausbildungsmethoden verwendet wird. Mit der Art und Weise und dem Ort der Belohnung nach dem Click kann man das letztendlich erwünschte Verhalten schneller shapen (der Hund „denkt“ schneller in die richtige Richtung), obwohl das Verhalten nach dem Click theoretisch eigentlich „Wurscht“ sein sollte.. Z.B. kann man die Belohnung beim Verweisen immer auf dem Gegenstand geben und so, dass sich der Hund zumindest fast hinlegen muss (Walter hat es ja oben schon beschrieben).
Zum Provozieren von Ansatzverhalten bei komplizierteren Übungen wird häufig mit dem Target gearbeitet (Handtarget z.B.).
Gruß Anke


