06-10-2007, 22:10
Hallo Dürken,
in Bezug auf Menschen gibt es da ja ettliche Studien für die einzelnen Tumorarten. Die bin ich zusammen mit einem Arbeitskollegen (Onkologe) mal durchgegangen. Es stimmt schon, daß bei einigen wenigen Tumorarten das Risiko abgesenkt wird. Aber nur relativ wenig. Dafür gibt es andere Tumorarten, für die sich das Risiko nach einer Total-OP erhöht. Zusammen gesehen bleibt's unter'm Strich etwa gleich.
Stärkeren Einfluß auf die Tumorrate bei Brustkrebs hat übrigens der Umstand, ob eine Frau in ihrem Leben Kinder gestillt hat oder nicht (weswegen kinderlose Frauen jetzt nicht in Scharen daher kommen und sich vorsorglich das Brustgewebe entfernen lassen).
Für Brust- bzw. Gesäugekrebs gibt es, wie bei Darmkrebs, sehr starke genetische Dispositionen. Wenn man Hünndinnen aus betroffenen Zuchtlinien frühzeitig kastrieren läßt (= solange sie hormonell noch nicht "intakt" sind, also um einiges vor der ersten Hitze), denke ich, daß man da wirklich den einen oder anderen Fall von Gesäugetumoren verhindern kann. Das ist für mich aber eine Ausnahmesituation, denn eine solch starke genetische Disposition in einer Zuchtlinie ist für mich nicht "normal".
Meine erste Hündin hatte damals in fortgeschrittenerem Alter auch Knoten im Gesäuge. Die betreffende Milchleiste wurde entfernt und die Knoten kamen nicht wieder. Obwohl die Hündin biologisch intakt blieb, d.h. damals nicht kastriert wurde.
Grüße
Antje
in Bezug auf Menschen gibt es da ja ettliche Studien für die einzelnen Tumorarten. Die bin ich zusammen mit einem Arbeitskollegen (Onkologe) mal durchgegangen. Es stimmt schon, daß bei einigen wenigen Tumorarten das Risiko abgesenkt wird. Aber nur relativ wenig. Dafür gibt es andere Tumorarten, für die sich das Risiko nach einer Total-OP erhöht. Zusammen gesehen bleibt's unter'm Strich etwa gleich.
Stärkeren Einfluß auf die Tumorrate bei Brustkrebs hat übrigens der Umstand, ob eine Frau in ihrem Leben Kinder gestillt hat oder nicht (weswegen kinderlose Frauen jetzt nicht in Scharen daher kommen und sich vorsorglich das Brustgewebe entfernen lassen).
Für Brust- bzw. Gesäugekrebs gibt es, wie bei Darmkrebs, sehr starke genetische Dispositionen. Wenn man Hünndinnen aus betroffenen Zuchtlinien frühzeitig kastrieren läßt (= solange sie hormonell noch nicht "intakt" sind, also um einiges vor der ersten Hitze), denke ich, daß man da wirklich den einen oder anderen Fall von Gesäugetumoren verhindern kann. Das ist für mich aber eine Ausnahmesituation, denn eine solch starke genetische Disposition in einer Zuchtlinie ist für mich nicht "normal".
Meine erste Hündin hatte damals in fortgeschrittenerem Alter auch Knoten im Gesäuge. Die betreffende Milchleiste wurde entfernt und die Knoten kamen nicht wieder. Obwohl die Hündin biologisch intakt blieb, d.h. damals nicht kastriert wurde.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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