12-10-2006, 11:10
Hallo Birgit,
ich bin auch Anfänger und kann Dir daher keinen Profirat geben.
Verwundern tut mich allerdings Deine Äusserung zum Thema Zwang.
Zwang ist NICHT gleich rohe Gewalt. Die lehne ich auch ab.
Aber jeder Gehorsam, der wirklich Gehorsam ist (d.h. der Hund führt eine Übung aus, wenn ich es will und nicht nur wenn er gerade Lust hat), hat meiner Meinung und bisherigen Erfahrung nach auch etwas mit Zwang zu tun.
Mit meinem Rüden habe ich vor 4 Wochen auch mit den Vorbereitungen für den Apport begonnen. Und zwar mit dem Halten als Gehorsamsübung. Dazu gehört auch mal ein kräftiges "Nein" - wenn er meint das Holz lieber loslassen zu wollen - und das "Fest" als Bekräftigung, daß er weiter festhalten soll. Damit zwinge ich ihn in etwas, was er zur Zeit lieber nicht möchte. Ich hab dabei aber kein schlechtes Gewissen - wie bei allen anderen Gehorsamsübungen auch nicht.
Mein Rüde würde ohne Zwang in gewissen Situationen, zur Zeit (und wahrscheinlich auch später noch
) sich eher mit der holden vierbeinigen Damenwelt beschäftigen, als das zu tun, was ich gerade will.
Und das Problem haben wir nur deshalb nicht, weil ich bereit bin mich durchzusetzen. Ohne dem ist, glaube ich zumindestens, kein sportlicher Erfolg mit dem Hund - und auch kein unangestrengtes Zusammenleben (zumindestens mit einem Hund, der kein Weichei ist) möglich.
Gruß,
Claudia
ich bin auch Anfänger und kann Dir daher keinen Profirat geben.
Verwundern tut mich allerdings Deine Äusserung zum Thema Zwang.
Zwang ist NICHT gleich rohe Gewalt. Die lehne ich auch ab.
Aber jeder Gehorsam, der wirklich Gehorsam ist (d.h. der Hund führt eine Übung aus, wenn ich es will und nicht nur wenn er gerade Lust hat), hat meiner Meinung und bisherigen Erfahrung nach auch etwas mit Zwang zu tun.
Mit meinem Rüden habe ich vor 4 Wochen auch mit den Vorbereitungen für den Apport begonnen. Und zwar mit dem Halten als Gehorsamsübung. Dazu gehört auch mal ein kräftiges "Nein" - wenn er meint das Holz lieber loslassen zu wollen - und das "Fest" als Bekräftigung, daß er weiter festhalten soll. Damit zwinge ich ihn in etwas, was er zur Zeit lieber nicht möchte. Ich hab dabei aber kein schlechtes Gewissen - wie bei allen anderen Gehorsamsübungen auch nicht.
Mein Rüde würde ohne Zwang in gewissen Situationen, zur Zeit (und wahrscheinlich auch später noch
) sich eher mit der holden vierbeinigen Damenwelt beschäftigen, als das zu tun, was ich gerade will. Und das Problem haben wir nur deshalb nicht, weil ich bereit bin mich durchzusetzen. Ohne dem ist, glaube ich zumindestens, kein sportlicher Erfolg mit dem Hund - und auch kein unangestrengtes Zusammenleben (zumindestens mit einem Hund, der kein Weichei ist) möglich.
Gruß,
Claudia

