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Schad-/Giftstoffe auf Fährtengelände
#5
Also das was ich an Sucharbeit bei den diensthundehaltenden Behörden kenne hat reichlich wenig mit sinnbefreitem selbstbelohnendem Rennen zu tun. Irgend etwas davon würde sich schon anbieten als Ersatz für das Absuchen einer Sportfährte. Gestaffelt nach Schwierigkeitsgraden. Eine IGP1-Fährte, gelegt auf "Puderzuckeracker" bei der man den Fährtenverlauf noch aus 1 km Entfernung mit bloßem Auge erkennen kann, ist ja vom Schwierigkeitsgrad her auch nicht gerade das Schwierigste (in Bezug auf Deiner Vergleich mit dem kurzgeschorenen Stöberfeld).

Die Situation ist nun mal die dass manche Leute so wohnen dass sie "Fährtengelände satt" haben, seit Urzeiten dort leben, Hinz und Kunz kennen und dadurch entspannt Fährten gehen können. Andere hingegen leben dort wo es kaum Fährtengelände gibt, sie die Landwirte nicht kennen, und teilweise nicht nur Letztere und/oder die Jagdpächter Stress machen, sondern auch alteingesessene Hundesportler, die niemand anderen in "ihrem Fährtenrevier" dulden.

Zudem ist unsere Sportfährte nicht gerade das was heute an Sucharbeit bei den diensthundehaltenden Behörden gefordert wird. Es sollte von daher meiner Meinung nach tatsächlich über Alternativen nachgedacht werden die a) nicht auf landwirtschaftlichen Flächen trainiert werden müssen, und b) mehr an die tatsächlich Sucharbeit heutiger Gebrauchshunde angelehnt sind. Es muss ja nicht unbedingt die Stöberprüfung sein....

"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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