15-03-2021, 18:03
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190908#post190908 schrieb:Die Ausbildung der Gebrauchshunde hat außerdem züchterische Relevanz. Sie dient dazu, geeignete Individuen durch definierte Prüfungen herauszustellen und diese der Zucht zuzuführen.zum ersten sagt doghunter:
Das Recht des Menschen, auf das natürliche Verhalten des Hundes einzuwirken, um es zweckentsprechend zu formen und kontrollierbar zu machen, impliziert auch Zwangsmaßnahmen. Dabei muss die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt bleiben. Die Konfliktbewältigung in der Ausbildung formt die Persönlichkeit des Hundes.
Mit dem Recht, über den Hund zu verfügen, hat der Mensch Verantwortung übernommen. Er muss ihn so züchten, halten und ausbilden, dass der Hund die jeweiligen Aufgaben im Sinne des ethischen Tierschutzes erfüllen kann.
-Wer kann den Unterschied auf einer Prüfung sehen, was schließlich zum Ergebnis geführt hat.-
Was von erworbenen Fähigkeiten vererbt sich? Tatsächlich funktionieren nur Prüfungen oder Sichtungen, wenn diese nicht trainierbar sind und sich Verhaltensweisen generalisierend zeigen. Das auch in Bezug auf die Nachzucht.
Zum zweiten paßt ja das, was Dirk in Bezug auf Stolz des Hundes geschrieben hat. Wachsen an der Aufgabe durch Bewältigung von Schwierigkeiten.
Beziehe ich das auf die Lerngesetze sagt das aber nichts aus. Nicht erfolgversprechendes Verhalten im Sinne von Befriedigung von Bedürfnissen wird weniger gezeigt, erfolgversprechendes mehr. Natürlich kann man in beide Richtungen das auch noch verstärken.
Und zum letzten paßt:
Macht Euch die Erde untertan... wenn da Nachhaltigkeit schon nicht klappt, wie sieht es dann beim Hund aus. Man kann das sicher so formulieren, aber am Ende wägt man doch im schmalen Grat ab.
Wenn ich den Ausdruck - echter - lese oder höre, was verbirgt sich dahinter?
Ein echter Vertreter seiner Rasse muss doch der sein, der alle positiven Gebrauchseigenschaften in sich trägt und vielfach einsetzbar ist?!
Oder bedeutet -echter- mangelnde Kooperativität gepaart mit mangelnder Impulskontrolle als Eigenschaft? Ist es von Vorteil diese Eigenschaft über Ausbildung, wo der Hund kooperieren muss, in die Zucht zu bringen? Wächst er in diesem Konflikt?
Ich denke, eher nicht.
Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

