20-07-2020, 18:07
Frodo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26988-Extreme-Unruhe/?postID=189700#post189700 schrieb:Unser Pensum ist tägliches Fahrradfahren, es ist wirklich die Ausnahme wenn wir nicht radeln.Damit umgehst Du aber das eigentliche Problem.
Da bei uns der Altersunterschied zwischen den Hunden 7 Jahre ist, kann der alte Rüde das Tempo von der jungen Hündin nicht mehr halten, so sind es in der Woche im Normalfall 6-8 km und am Wochenende fährt mein Mann große Powerrunden von 20 - 25 km mit der Hündin , zusätzlich hat Fieby 2 x in der Woche Agilitytraining und ab und zu am Wochenende Turniere.
Ich muss wirklich zugeben dass ich sehr unleidlich werde wenn ich das Gefühl habe die Hunde hatten zu wenig Programm ;( , also weniger die Hunde.
Mag sein, dass sich der Hund dann auspowert und für eine kurze Zeit physisch bedient ist.
Darüber wird sich das Problem aber nicht lösen. Hier geht es darum, dass der Hund in verschiedenen Bereichen nicht mehr kooperationsfähig ist. Er kann nicht mehr auf Ansprache mit „Runterfahren“ reagieren. Das Gegenteil passiert.
Nur dort, wo ein verläßliches auch für den Hund erkennbares Regelwerk herrscht, da läßt er sich lenken und leiten, siehe Fährte...
Ich bin zwar Deiner Meinung, dass ein Hund nicht durch Konditionstraining automatisch zum Dreher wird, aber nicht Deiner Meinung, dass ein müde gemachter Hund automatisch ein zufriedener und ausgeglichener Hund wird. Dazu bedarf es ein paar mehr Parameter.
Nimm einen Hund, der sich vor dem SD keine Impulskontrolle findet und nicht ansprechbar ist. Mit dem kannst Du gerne 20 Minuten vorher am Rad fahren. Darüber wird er aber im SD nicht ansprechbarer...
Vielleicht kann er nicht mehr physisch so gegen die Leine gehen oder ihm fehlt die Luft zum Krakelen, aber innerlich bleibt er der selbe in der Situation.
Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


