11-07-2018, 07:07
Es ist möglich in einem Screenig gleichzeitig auf derart viele Mutationen zu testen. Bietet z.B. MyDog-DNA an, die an der Uni in Helsinki arbeiten. In so einem Screening ist es ein Aufwasch gleich auf alles zu testen was man bisher lokalisieren konnte an Mutationen. Die für die jeweilige Rasse relevanten Mutationen werden dann ganz oben auf der Liste angeführt, und weiter unten kommen dann die, die unwahrscheinlicher sind für die jeweilige Rasse. Es wäre mehr Aufwand so ein Screening je nach Hund/Rasse in Tests auf einzelne Mutationen zu teilen.
Für mich hat das den schönen Nebeneffekt dass man sofort die Träger einer für eine Rasse "untypsische" Mutation lokalisieren und ggf. in der Zucht eliminieren könnte, bevor sich so ein Gendefekt ausbreiten kann.
Ich habe einen Hund einer anderen Rasse mit einer sehr schmalen genetischen Basis. Dort wurden zwei Hündinnen zur Blutauffrischung einer Rasse eingekreuzt, die ursprünglich von dieser Rasse abstammt. Im Nachhinein hat sich dann ergeben dass diese Hündinnen beide PRA-Trägerinnen waren. Sprich in der eh schon kleinen Population muss nun auch noch der PRA-Status bei den Verpaarungen beachtet werden. Und ganz aktuell wurde durch Zufall eine weiter Mutation in dieser Population entdeckt (weil zwei Welpen mit einer Farbe zur Welt gekommen waren, die lt. Farbgentest der Eltern nicht hätten geboren werden können), die bei den homozygoten Hunden zu einem Teilalbinusmus führt (dessen Aufwirkungen auf die Geundheit noch nicht abzusehen sind). Bisher waren ca. 1/4 der getesteten Hunde zumindest Träger dieser Mutation (beim weißen Farbschlag fallen die homozygoten Hunde in den meisten Fällen nicht auf, und beim braunen Farbschlag ebenfalls nicht, wenn die Elterntiere nicht auf eine entsprechende Farbgenetik hin getestet sind). D.h. vermutlich wird es jetzt für einige zuchttaugliche Hunde unmöglich werden überhaupt noch einen Zuchtpartner zu finden, wenn die Ergebnisse beider Gentests bei der Partnerwahl beachtet werden müssen und auch noch ein paar anderweitige Dinge stimmen sollen (HD/ED/PL, Vorgaben wegen der Verpaarung der einzelnen Farbschläge untereinander usw.).
Hier wäre es toll gewesen wenn bereits im Vorfeld anhand eines DNA-Screenings der Zuchttiere diese Mutationen aufgefallen wären und man früher hätte reagieren können.
Für mich hat das den schönen Nebeneffekt dass man sofort die Träger einer für eine Rasse "untypsische" Mutation lokalisieren und ggf. in der Zucht eliminieren könnte, bevor sich so ein Gendefekt ausbreiten kann.
Ich habe einen Hund einer anderen Rasse mit einer sehr schmalen genetischen Basis. Dort wurden zwei Hündinnen zur Blutauffrischung einer Rasse eingekreuzt, die ursprünglich von dieser Rasse abstammt. Im Nachhinein hat sich dann ergeben dass diese Hündinnen beide PRA-Trägerinnen waren. Sprich in der eh schon kleinen Population muss nun auch noch der PRA-Status bei den Verpaarungen beachtet werden. Und ganz aktuell wurde durch Zufall eine weiter Mutation in dieser Population entdeckt (weil zwei Welpen mit einer Farbe zur Welt gekommen waren, die lt. Farbgentest der Eltern nicht hätten geboren werden können), die bei den homozygoten Hunden zu einem Teilalbinusmus führt (dessen Aufwirkungen auf die Geundheit noch nicht abzusehen sind). Bisher waren ca. 1/4 der getesteten Hunde zumindest Träger dieser Mutation (beim weißen Farbschlag fallen die homozygoten Hunde in den meisten Fällen nicht auf, und beim braunen Farbschlag ebenfalls nicht, wenn die Elterntiere nicht auf eine entsprechende Farbgenetik hin getestet sind). D.h. vermutlich wird es jetzt für einige zuchttaugliche Hunde unmöglich werden überhaupt noch einen Zuchtpartner zu finden, wenn die Ergebnisse beider Gentests bei der Partnerwahl beachtet werden müssen und auch noch ein paar anderweitige Dinge stimmen sollen (HD/ED/PL, Vorgaben wegen der Verpaarung der einzelnen Farbschläge untereinander usw.).
Hier wäre es toll gewesen wenn bereits im Vorfeld anhand eines DNA-Screenings der Zuchttiere diese Mutationen aufgefallen wären und man früher hätte reagieren können.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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