16-03-2018, 22:03
Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183259#post183259 schrieb:Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26356-Schutzdienst-Video´s-von-H-Raiser/?postID=183253#post183253 schrieb:Andererseits muss ich zugeben, dass ich auch da einiges gesehen habe, was für mich niemals in Frage kam.
ich habe auch bei der" modernen Ausbildung" einiges gesehen....
Letztlich ist es doch egal ob aversives vorher, während oder hinterher dem Hund zuteil wird. Unangenehm ist es dann auf jeden Fall für den Hund.
Da macht es grundsätzlich erst einmal keinen wesentlichen Unterschied ob der Dosierung.
Wer eine moderne Ausbildung propagieren möchte, der müsste ohne Leine, ohne Halsband und ohne positive/negative Strafe und negative Belohnung arbeiten. Über positive Belohnung könnte man auch geteilter Meinung sein.
Ich finde die heutigen Möglichkeiten um Welten besser als das, was wir (ich auch) früher mit dem Hund angestellt haben. So möchte ich nicht mehr trainieren.
Nun aber NEPOPO als gruselig hinzustellen, das halte ich für überzogen, solange es für das Tier verständlich und nicht unfair betrieben wird, dass Lernern, die Lernmöglichkeit im Vordergrund steht und der Hund dabei eine positive Ausstrahlung behält.
Zu erwähnen wäre auch noch, dass das Lösen eines Konfliktes für den Hund ein Glücksgefühl auslöst.
Der Mensch, der eine Aufgabe gelöst hat, der ist ebenfalls zufrieden. Je schwieriger die Aufgabe, umso größer die Freude.
Was nun wieder daraus gemacht wird, da schaue ich mal _b_
Hallo Uwe,
also die letzten gruseligen Dinge, die ich in der Hundeausbildung gesehen habe, sind noch gar nicht so lange her. Ich sagte ja, es hängt auch davon ab, was ein HF daraus macht. Letzten Endes kann man wohl mit jeder Methode einen Hund kaputt machen, wenn man nicht Maß halten kann. Und das Tier macht es mit, weil es nicht anders kann und nichts anderes kennt.
Warum muss moderne Hundeausbildung ohne Leine, ohne Strafe und ohne Belohnung sein?? Wer sagt das???
Und nein, es ist nicht egal, wann dem Hund "aversives" zuteil wird. Erstens erschwert Stress das Lernen - es macht also wenig Sinn, bereits in dieser Phase mit Strafen zu agieren. Dazu kommt, dass der Hund zumindest wissen sollte, wie er die unangenehme Einwirkung "abschalten" kann (nämlich durch erwünschtes Verhalten). Man muss ihm also beigebracht haben, was er tun soll BEVOR man ihn bestraft. Drittens benötigt man wesentlich weniger und auch weniger harte Einwirkungen, wenn ein Hund das, was er tut, gern tut.
LG
Bine

