10-03-2018, 12:03
Hallo,
der "will to please" funktioniert nur bei einem in der Hierarchie eingeordneten Hund. Hunde sind Opportunisten, das war schon immer so und das wird es bleiben. Ein Hund tut nichts, wenn er sich davon nicht einen Vorteil verspricht.
Wenn die Kooperation mit dem Hundeführer für den Hund ein Vorteil bedeutet (will to please), dann wird er kooperieren. Wird er für diese Kooperation ständig bestätigt und sein Vorteil dadurch immer größer, wird er auch immer mehr kooperieren wollen.
Das funktioniert aber nur, wenn der Hund durch glasklare Konsequenz und klares "schwarz / weiß" eingeordnet ist. Die einen sagen dazu Dominanz, die anderen dazu Einordnung, die nächsten sagen dazu gar nichts und machen es einfach.
"Will to please" funktioniert nur in einer Abhängigkeit zwischen Hund und Hundeführer. Ansonsten wird der Hund drauf pfeifen. Wichtig dabei, und das ist die Quintessenz aus dem Interview mit Yannick, dass diese Einordnung und diese Abhängigkeit im Alltag zu 100% gelebt wird. Das ist der Hauptunterschied zur "alten Methode", wo der Hund im Zwinger sitzt, zu Hause machen konnte was er wollte und auf dem Platz einen aufs Geweih bekommen hat, wenn er es da auch versuchte. Wird das Zusammenleben mit Hund und Hundeführer 24 Stunden am Tag gelebt, dann braucht es auch so gut wie keine gewaltsamen Korrekturen, um das Verhältnis von "schwarz / weiß" wieder ins Lot zu bringen, sollte es mal verwischen.
Viele Grüße
Sören
der "will to please" funktioniert nur bei einem in der Hierarchie eingeordneten Hund. Hunde sind Opportunisten, das war schon immer so und das wird es bleiben. Ein Hund tut nichts, wenn er sich davon nicht einen Vorteil verspricht.
Wenn die Kooperation mit dem Hundeführer für den Hund ein Vorteil bedeutet (will to please), dann wird er kooperieren. Wird er für diese Kooperation ständig bestätigt und sein Vorteil dadurch immer größer, wird er auch immer mehr kooperieren wollen.
Das funktioniert aber nur, wenn der Hund durch glasklare Konsequenz und klares "schwarz / weiß" eingeordnet ist. Die einen sagen dazu Dominanz, die anderen dazu Einordnung, die nächsten sagen dazu gar nichts und machen es einfach.
"Will to please" funktioniert nur in einer Abhängigkeit zwischen Hund und Hundeführer. Ansonsten wird der Hund drauf pfeifen. Wichtig dabei, und das ist die Quintessenz aus dem Interview mit Yannick, dass diese Einordnung und diese Abhängigkeit im Alltag zu 100% gelebt wird. Das ist der Hauptunterschied zur "alten Methode", wo der Hund im Zwinger sitzt, zu Hause machen konnte was er wollte und auf dem Platz einen aufs Geweih bekommen hat, wenn er es da auch versuchte. Wird das Zusammenleben mit Hund und Hundeführer 24 Stunden am Tag gelebt, dann braucht es auch so gut wie keine gewaltsamen Korrekturen, um das Verhältnis von "schwarz / weiß" wieder ins Lot zu bringen, sollte es mal verwischen.
Viele Grüße
Sören

