21-12-2017, 22:12
Naja, es gibt Hunde in dem Alter, die zeigen deutlich mehr Einsatz, aber es gibt auch ältere Hunde, die weniger Einsatz zeigen...
Die Box ist für mich das Synonym dafür alles in eine Uniform packen zu wollen, eine Praktik für das fehlerfreie Lernen, Individualität und Eigenständigkeit ist scheinbar nicht gefragt. Wahrscheinlich deswegen, weil man Sorge hat nicht punktgenau den Hund entsprechend seiner Motivation, die man dann auch noch erkennen muss, lenken und leiten zu können.
Frank hat geschrieben, der Hund ist noch zu klein für den Krieg... welchen Krieg meint er? Wahrscheinlich doch den, der Sorge um die eigene Unversehrtheit erzeugt, der den Hund aus Überforderung in der Auseinandersetzung wehren läßt, man ihn aber aus der Situation nicht rausläßt. Aber er ist nicht klein genug schon am ersten Tag um die beste Zitze zu kämpfen.
Hasenjagen... ich meine sehen zu können, dass der Kleine das Zeug dazu hat, dass aber im Moment die Box nicht die gewünschte Uniformität erzeugt, sondern viel eher wie ein abschnürendes Korsett wirkt...
Persönlich verfoige ich die Hirachie WOLLEN-DÜRFEN-MÜSSEN. Mir scheint es hier ein wenig anders zu laufen. Es fehlt am Dürfen. Der Hund rennt los, wird irgendwie in das Korsett der Box gelenkt, dort über eine Form der Anbindung gehalten und soll dort entsprechend des geförderten Motives Bellen. Anders als Frank meine ich erkennen zu können, dass der Hund mit dem Freigabekommando bei 012 das Bellen beendet und auf das Erlangen der Beute lauert. Die Übung in der Box ist also beendet, es spielt also keine Rolle mehr, wo jetzt zeit- und ortsversetzt die Bestätigung kommt... Clickerprinzip mit Einsatz des Sekundärverstärkers.
Tatsächlich aber fehlt es mir, dass der Hund überhaupt in die Box will, man es ihm erlaubt. Also am DÜRFEN. Dann erübrigen sich diese Absicherungen, die ihn nur stören Persönlichkeit zu entfalten. Die Box und Leinen stören ihn nur, weil er den positiven Wert der Box nicht kennt, ähnlich der Tischarbeit. Der Hund muss rein - oder rauf wollen...
Soll heißen, dass, will man unbedingt die Box für eine fehlerfreie Positionfindung nutzen, dass der Hund diese auch als Unterstützng sieht und sich darin wohl fühlt, eigentlich gar nicht raus will.
Aber schaue ich mir den Yannik vom Florian Knabl an, der sich quer vor dem Figurant positioniert und dann auch noch ärmelseitig verbellt, so scheiß ich auf die Box. Da sehe ich genügend, wie Manfred schreibt, Inhalt und Personalität.
Gruß Reinhard
Die Box ist für mich das Synonym dafür alles in eine Uniform packen zu wollen, eine Praktik für das fehlerfreie Lernen, Individualität und Eigenständigkeit ist scheinbar nicht gefragt. Wahrscheinlich deswegen, weil man Sorge hat nicht punktgenau den Hund entsprechend seiner Motivation, die man dann auch noch erkennen muss, lenken und leiten zu können.
Frank hat geschrieben, der Hund ist noch zu klein für den Krieg... welchen Krieg meint er? Wahrscheinlich doch den, der Sorge um die eigene Unversehrtheit erzeugt, der den Hund aus Überforderung in der Auseinandersetzung wehren läßt, man ihn aber aus der Situation nicht rausläßt. Aber er ist nicht klein genug schon am ersten Tag um die beste Zitze zu kämpfen.
Hasenjagen... ich meine sehen zu können, dass der Kleine das Zeug dazu hat, dass aber im Moment die Box nicht die gewünschte Uniformität erzeugt, sondern viel eher wie ein abschnürendes Korsett wirkt...
Persönlich verfoige ich die Hirachie WOLLEN-DÜRFEN-MÜSSEN. Mir scheint es hier ein wenig anders zu laufen. Es fehlt am Dürfen. Der Hund rennt los, wird irgendwie in das Korsett der Box gelenkt, dort über eine Form der Anbindung gehalten und soll dort entsprechend des geförderten Motives Bellen. Anders als Frank meine ich erkennen zu können, dass der Hund mit dem Freigabekommando bei 012 das Bellen beendet und auf das Erlangen der Beute lauert. Die Übung in der Box ist also beendet, es spielt also keine Rolle mehr, wo jetzt zeit- und ortsversetzt die Bestätigung kommt... Clickerprinzip mit Einsatz des Sekundärverstärkers.
Tatsächlich aber fehlt es mir, dass der Hund überhaupt in die Box will, man es ihm erlaubt. Also am DÜRFEN. Dann erübrigen sich diese Absicherungen, die ihn nur stören Persönlichkeit zu entfalten. Die Box und Leinen stören ihn nur, weil er den positiven Wert der Box nicht kennt, ähnlich der Tischarbeit. Der Hund muss rein - oder rauf wollen...
Soll heißen, dass, will man unbedingt die Box für eine fehlerfreie Positionfindung nutzen, dass der Hund diese auch als Unterstützng sieht und sich darin wohl fühlt, eigentlich gar nicht raus will.
Aber schaue ich mir den Yannik vom Florian Knabl an, der sich quer vor dem Figurant positioniert und dann auch noch ärmelseitig verbellt, so scheiß ich auf die Box. Da sehe ich genügend, wie Manfred schreibt, Inhalt und Personalität.
Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

