21-03-2017, 12:03
Sandra.K,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25871-Das-Phänomen-Viorel-Scinteie/?postID=178864#post178864 schrieb:Der Witz ist, das in anderen diversen Sportarten wird der Griff ruhig gesetzt, und dann nach ein bissle "kampf" setzt sich der Helfer mit dem Hund auf den Stuhl und laesst ihn am Aermel fuer rund 10-15 Minuten. Keine Hektik, kein Gegroehle, ruhiger Hund, ruhiger fester Griff, Helfer absolut passiv, ab und an mal ein Kontern und das wars, bevors dann weiter geht. So baut man staerkere Hunde auf, wie mit dem ganzen rummgezappel,
Hallo,
das ist doch Quatsch... wozu brauche man das? Und man will im Schutzdienst auch den aktiven Hund und nicht einen, der Griff macht und dann völlig passiv wie ein Kartoffelsack im Arm hängt.
Schutzdienst ist Kampf, eine Auseinandersetzung und der Hund muss aktiv dominieren wollen, ansonsten gewinnst Du bei einem versierten Richter auf höherer Ebene keinen Blumentopf.
Mit persönlich ist ein Hund lieber, der aktiv am Helfer arbeitet, mit allem was er hat gegen den Helfer geht und eine intensive Kampfhandlung macht und dabei vielleicht auch mal leicht den Griff umsetzt, als einer, der völlig tot einen Griff bis zu den Mandeln hat und passiv wartet bis es vorbei ist.
Ich bin kein Freund von diesem "Gehorsamsschutzdienst" wie Du ihn beschreibst. Griff ist nicht alles, sondern nur ein (kleiner) Teil. Von daher sehe ich die grundsätzliche Einstellung von dem guten Viorel Scienteie schon als richtig an... die Frage ist nur: Wer muss aktiver sein... der Hund oder der Helfer? Und wer aktiviert wen?
Viele Grüße
Sören

