07-11-2016, 18:11
Hi,
grundsätzlich wird es unmöglich sein, ein solches Regelwerk so zu erstellen, dass es ALLEN recht ist. Persönlich finde ich es nicht schlecht, wenn Einsteigerbereiche leichter gestaltet werden. Es sollten sich auch die Leute ernst genommen fühlen, die nicht die BSP als ihr erklärtes Ziel sehen. Heutzutage ist es auch unerlässlich, dass Hunde (wie auch immer sie gelagert sein mögen) sich einigermaßen umweltneutral verhalten. Insofern finde ich den Begriff "sozialverträglich" etwas unglücklich gewählt. Es geht ja nicht darum, dass die Hunde jetzt mit jedem in Kuschelmodus gehen oder andere Hunde grundsätzlich nur als Spielkameraden empfinden, sondern dass sie eine normale Prüfung ohne übertriebene Anforderungen an ihre Duldsamkeit überstehen - also keine Rauferei anfangen, nicht jedem, der in der Gruppe steht, gleich an die Wäsche gehen, eine Siegerehrung mit Gratulation durch einen Leistungsrichter nicht zum Boxring umgestalten. Das ist ja jetzt nicht soooo unzumutbar, oder???
Was die Leistungsanforderungen angeht - auch das ist eine Geschmackssache, möchte ich behaupten. Es wird immer Leute geben, die es zu leicht finden, während andere klagen, dass es zu hart sei. Darum den Machern gleich in Bausch und Bogen Inkompetenz zu unterstellen, finde ich ganz schön dreist, eigentlich. Ist wie auf dem Platz - erstmal besser machen. Aber es ist ja viel einfacher, die Politik anderen zu überlassen und hinterher das Ergebnis auseinander zu nehmen. Es wird dort versucht, so viele Dinge unter einen Hut zu bringen, so viele Aspekte abzudecken, den Sport irgendwie zeitgemäßer zu machen, den Eigenheiten grundverschiedener Rassen wo irgend möglich gerecht zu werden - wer sagt, dass das vollumfänglich möglich ist, lebt wohl in einer Traumwelt...
Natürlich ist es ganz schön lästig, wenn man alle paar Jahre alles neu verinnerlichen muss, ständig bei Prüfungen überlegen muss - ähm, wie war das nochmal??? Das ein oder andere hätte man eventuell besser lösen können. Aber ich meine, es gibt echt gute Ansätze. Wie oft wurde nach objektiv bewertbaren Kriterien gerufen. Da haben wir denn jetzt die Stange - ist auch nicht richtig... Irgendwer wird immer an irgendwas etwas auszusetzen haben. Besonders schick ist das immer, weil in den seltensten Fällen Alternativvorschläge geboten werden .
LG
Bine
grundsätzlich wird es unmöglich sein, ein solches Regelwerk so zu erstellen, dass es ALLEN recht ist. Persönlich finde ich es nicht schlecht, wenn Einsteigerbereiche leichter gestaltet werden. Es sollten sich auch die Leute ernst genommen fühlen, die nicht die BSP als ihr erklärtes Ziel sehen. Heutzutage ist es auch unerlässlich, dass Hunde (wie auch immer sie gelagert sein mögen) sich einigermaßen umweltneutral verhalten. Insofern finde ich den Begriff "sozialverträglich" etwas unglücklich gewählt. Es geht ja nicht darum, dass die Hunde jetzt mit jedem in Kuschelmodus gehen oder andere Hunde grundsätzlich nur als Spielkameraden empfinden, sondern dass sie eine normale Prüfung ohne übertriebene Anforderungen an ihre Duldsamkeit überstehen - also keine Rauferei anfangen, nicht jedem, der in der Gruppe steht, gleich an die Wäsche gehen, eine Siegerehrung mit Gratulation durch einen Leistungsrichter nicht zum Boxring umgestalten. Das ist ja jetzt nicht soooo unzumutbar, oder???
Was die Leistungsanforderungen angeht - auch das ist eine Geschmackssache, möchte ich behaupten. Es wird immer Leute geben, die es zu leicht finden, während andere klagen, dass es zu hart sei. Darum den Machern gleich in Bausch und Bogen Inkompetenz zu unterstellen, finde ich ganz schön dreist, eigentlich. Ist wie auf dem Platz - erstmal besser machen. Aber es ist ja viel einfacher, die Politik anderen zu überlassen und hinterher das Ergebnis auseinander zu nehmen. Es wird dort versucht, so viele Dinge unter einen Hut zu bringen, so viele Aspekte abzudecken, den Sport irgendwie zeitgemäßer zu machen, den Eigenheiten grundverschiedener Rassen wo irgend möglich gerecht zu werden - wer sagt, dass das vollumfänglich möglich ist, lebt wohl in einer Traumwelt...
Natürlich ist es ganz schön lästig, wenn man alle paar Jahre alles neu verinnerlichen muss, ständig bei Prüfungen überlegen muss - ähm, wie war das nochmal??? Das ein oder andere hätte man eventuell besser lösen können. Aber ich meine, es gibt echt gute Ansätze. Wie oft wurde nach objektiv bewertbaren Kriterien gerufen. Da haben wir denn jetzt die Stange - ist auch nicht richtig... Irgendwer wird immer an irgendwas etwas auszusetzen haben. Besonders schick ist das immer, weil in den seltensten Fällen Alternativvorschläge geboten werden .
LG
Bine

