18-10-2016, 12:10
Hallo,
es ist doch völlig egal, ob das Holz nun geworfen wird oder ausgelegt. Das macht weder in der Ausbildung noch in der Prüfung einen großen Unterscheid. Wenn der Hund gelernt hat, dass er sein Triebziel für ein korrektes Bringen beim Hundeführer bekommt (so wie die meisten heute auch schon ausbilden), dann ist das pupsegal.
Wer macht denn heute noch ein reines "Spielbringen", wo das Holz ein reines Beuteobjekt ist, was der Hund unbedingt haben will? Wenn man das so aufbaut, hat man doch nur Probleme bei den Rückwegen, da der Hund das Holz nicht mehr abgeben will.
Beim Beispiel "Obedience" sieht man das doch sehr gut. Da wurden die Hölzer schon immer ausgelegt und die Hunde (zumindest auf hoher Ebene) bringen wahnsinnig schnell und korrekt. Und bis auf die Tatsache, dass die Obedience-Hunde nicht vorsitzen müssen (aber dürfen), unterscheiden sich die Ausführung und die Anforderungen nicht von den IPO-Bringübungen. Auch da muss der Hund schnell arbeiten, ruhig halten, korrekt präsentieren und auf dem Hin- und Rückweg gleichbleibendes, hohes Tempo zeigen.
Und ich verstehe nicht, warum die Obedience-Fraktion das ihren Border Collies, Shelties, Australian Shepards, etc. beibringen können, im Gebrauchshundesport das aber der Untergang des Abendlandes sein soll. Wie gesagt, die Anforderungen sind dieselben.
Wir können uns sicherlich über "Sinn und Unsinn" dieser Regelung unterhalten und ob sowas nun dringend sein muss. Ich persönlich sehe das aber sehr leidenschaftslos. Es hat meiner Meinung nach keinen Einfluss auf die Qualität der Arbeit, die Qualität der Hunde oder den Schwierigkeitsgrad... ich behaupte mal, nimm einen Hund, der heute bringen kann, lege das Holz aus und wiederhole die Übung ein paar Mal... der wird dann genauso bringen, als ob das Holz geworfen wurde.
Viele Grüße
Sören
es ist doch völlig egal, ob das Holz nun geworfen wird oder ausgelegt. Das macht weder in der Ausbildung noch in der Prüfung einen großen Unterscheid. Wenn der Hund gelernt hat, dass er sein Triebziel für ein korrektes Bringen beim Hundeführer bekommt (so wie die meisten heute auch schon ausbilden), dann ist das pupsegal.
Wer macht denn heute noch ein reines "Spielbringen", wo das Holz ein reines Beuteobjekt ist, was der Hund unbedingt haben will? Wenn man das so aufbaut, hat man doch nur Probleme bei den Rückwegen, da der Hund das Holz nicht mehr abgeben will.
Beim Beispiel "Obedience" sieht man das doch sehr gut. Da wurden die Hölzer schon immer ausgelegt und die Hunde (zumindest auf hoher Ebene) bringen wahnsinnig schnell und korrekt. Und bis auf die Tatsache, dass die Obedience-Hunde nicht vorsitzen müssen (aber dürfen), unterscheiden sich die Ausführung und die Anforderungen nicht von den IPO-Bringübungen. Auch da muss der Hund schnell arbeiten, ruhig halten, korrekt präsentieren und auf dem Hin- und Rückweg gleichbleibendes, hohes Tempo zeigen.
Und ich verstehe nicht, warum die Obedience-Fraktion das ihren Border Collies, Shelties, Australian Shepards, etc. beibringen können, im Gebrauchshundesport das aber der Untergang des Abendlandes sein soll. Wie gesagt, die Anforderungen sind dieselben.
Wir können uns sicherlich über "Sinn und Unsinn" dieser Regelung unterhalten und ob sowas nun dringend sein muss. Ich persönlich sehe das aber sehr leidenschaftslos. Es hat meiner Meinung nach keinen Einfluss auf die Qualität der Arbeit, die Qualität der Hunde oder den Schwierigkeitsgrad... ich behaupte mal, nimm einen Hund, der heute bringen kann, lege das Holz aus und wiederhole die Übung ein paar Mal... der wird dann genauso bringen, als ob das Holz geworfen wurde.
Viele Grüße
Sören

