30-09-2016, 12:09
Hier Beitrag Nr. 2
Richtig Ingrid - aber irgendwie kam diese Frage so nicht rüber. Fakt ist, daß die PO geändert wird. Fakt ist auch, daß man sich darüber aufregen kann oder nicht, es wird so kommen. Fakt ist auch, daß das kein Deutschland-Wunschkonzert ist, sondern daß da alle FCI Länder mit beteiligt sind und ICH will diese ganzen Inputs nicht sortieren und lesen und für oder nicht gut befinden müssen.
Daß die IPO I deutlich abgeschwächt wird, ist für mich ein Gewinn. Wir verlieren eh immer mehr IPO Sportler, mit schuld ist auch dieser wahnsinnig schwere Einstieg. Wenn ein Hund gut auf IPO 1 ausgebildet ist, dann ist es easy die 2 und die 3 zu machen. Viele verlieren aber gerade am Anfang die Nerven und die Geduld.
Ich sehe das ganz genau so - die IPO ist eine rein auf Turniere und Prüfungen ausgerichtete PO. Einen Hund zu selektieren über gute Leistungen im IPO Sport war schon immer fatal. Schuld daran ist aber nicht die IPO, die FCI oder die Gremien sondern die Züchter und die Welpenkäufer. Die Nachfrage bestimmt das Geschäft. Solange die Leute immer noch nicht lernen, daß ein guter Sporthund nicht zwangsläufig ein guter Zuchthund ist und solange sie nicht erkennen, welche der geforderten Eigenschaften angelernt sind (die dann auch nicht vererbbar sind) und welche der Hund einfach hat, so lange wird sich gar nichts ändern was die Zucht anbelangt.
Der SV war genau in dieser Schiene - 20 Jahre lang. Alle sind zum Bundessieger gerannt und haben sich dort die Hündinnen belegen lassen und fanden reißenden Absatz. Es scheint mir aber, daß sie jetzt dort gemerkt haben, daß das nicht gut geht. Wenn immer weniger Substanz da ist, gibt es auch immer weniger Substanz zu vererben.
Das ist heutzutage noch fataler, weil die Ausbildung so gut geworden ist.
Aber wieder anderes Thema.....
Der IPO Sport ist ganz einfach nur Sport - alles trainierbar. Von daher verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
Was mir viel mehr Sorgen macht ist dieses immer höher, schneller, weiter........ nicht, weil es nicht lernbar ist, sondern weil es einen Hundetyp verlangt, den ich nicht favorisiere. Viele Hunde sind einfach nur exterm schnell. In der UO vollkommen unüberlegt, benötigen unglaublich viel Führereinsatz, viel Vorbereitung, da darf nichts dazwischen kommen, da ist alles getaktet und wehe, der Ablauf kommt durcheinander.... im Schutzdienst nur noch schnell, schneller, am schnellsten - daß sogar richtig gute Helfer sagen, das kann auf Dauer nicht gutgehen. Aber keine Wucht, keine Dominanz, keine Griffe, keine Nerven in den Bewachungsphasen - das ist doch das Problem! Das sehen die Leute gar nicht mehr - die sehen nur einen Hund, der kommt wie eine Kanonenkugel und vergessen darüber alles, was im ersten Teil passiert ist.... Ich habe am WE ein paar Hunde fliegen sehen, da hab ich mich gewundert, daß denen nichts passiert ist. Das kann doch nicht das Ziel sein. Mir ist ein Hund, der einen Helfer noch sieht beim Einholen, der sich den Helfer holen will und sich auf seinen Anbiß konzentriert (und den dann auch halten kann) zehnmal lieber, als einer, der nur noch rennt und mit viel Glück den Arm erwischt und seine ganze Geschwindigkeit halten kann. Das hat doch aber nichts damit zu tun, daß sich dieser Hund auch wirklich mit dem Helfer auseinandersetzen will. Das ist Akrobatik in reinster Perfektion.... ok, ich verzettel mich mal wieder...........
Zu Deiner Frage eine Gegenfrage: gibt einen strukturierten Ablauf, der irgendwo geschrieben steht? Wer erhält von der FCI welche Aufgabe, wer muß diese an wen weiterdelegieren, wer arbeitet an dieser Aufgabe und wie geht diese dann zurück an die FCI? Das muß doch irgendwo geregelt sein.
Richtig Ingrid - aber irgendwie kam diese Frage so nicht rüber. Fakt ist, daß die PO geändert wird. Fakt ist auch, daß man sich darüber aufregen kann oder nicht, es wird so kommen. Fakt ist auch, daß das kein Deutschland-Wunschkonzert ist, sondern daß da alle FCI Länder mit beteiligt sind und ICH will diese ganzen Inputs nicht sortieren und lesen und für oder nicht gut befinden müssen.
Daß die IPO I deutlich abgeschwächt wird, ist für mich ein Gewinn. Wir verlieren eh immer mehr IPO Sportler, mit schuld ist auch dieser wahnsinnig schwere Einstieg. Wenn ein Hund gut auf IPO 1 ausgebildet ist, dann ist es easy die 2 und die 3 zu machen. Viele verlieren aber gerade am Anfang die Nerven und die Geduld.
Ich sehe das ganz genau so - die IPO ist eine rein auf Turniere und Prüfungen ausgerichtete PO. Einen Hund zu selektieren über gute Leistungen im IPO Sport war schon immer fatal. Schuld daran ist aber nicht die IPO, die FCI oder die Gremien sondern die Züchter und die Welpenkäufer. Die Nachfrage bestimmt das Geschäft. Solange die Leute immer noch nicht lernen, daß ein guter Sporthund nicht zwangsläufig ein guter Zuchthund ist und solange sie nicht erkennen, welche der geforderten Eigenschaften angelernt sind (die dann auch nicht vererbbar sind) und welche der Hund einfach hat, so lange wird sich gar nichts ändern was die Zucht anbelangt.
Der SV war genau in dieser Schiene - 20 Jahre lang. Alle sind zum Bundessieger gerannt und haben sich dort die Hündinnen belegen lassen und fanden reißenden Absatz. Es scheint mir aber, daß sie jetzt dort gemerkt haben, daß das nicht gut geht. Wenn immer weniger Substanz da ist, gibt es auch immer weniger Substanz zu vererben.
Das ist heutzutage noch fataler, weil die Ausbildung so gut geworden ist.
Aber wieder anderes Thema.....
Der IPO Sport ist ganz einfach nur Sport - alles trainierbar. Von daher verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
Was mir viel mehr Sorgen macht ist dieses immer höher, schneller, weiter........ nicht, weil es nicht lernbar ist, sondern weil es einen Hundetyp verlangt, den ich nicht favorisiere. Viele Hunde sind einfach nur exterm schnell. In der UO vollkommen unüberlegt, benötigen unglaublich viel Führereinsatz, viel Vorbereitung, da darf nichts dazwischen kommen, da ist alles getaktet und wehe, der Ablauf kommt durcheinander.... im Schutzdienst nur noch schnell, schneller, am schnellsten - daß sogar richtig gute Helfer sagen, das kann auf Dauer nicht gutgehen. Aber keine Wucht, keine Dominanz, keine Griffe, keine Nerven in den Bewachungsphasen - das ist doch das Problem! Das sehen die Leute gar nicht mehr - die sehen nur einen Hund, der kommt wie eine Kanonenkugel und vergessen darüber alles, was im ersten Teil passiert ist.... Ich habe am WE ein paar Hunde fliegen sehen, da hab ich mich gewundert, daß denen nichts passiert ist. Das kann doch nicht das Ziel sein. Mir ist ein Hund, der einen Helfer noch sieht beim Einholen, der sich den Helfer holen will und sich auf seinen Anbiß konzentriert (und den dann auch halten kann) zehnmal lieber, als einer, der nur noch rennt und mit viel Glück den Arm erwischt und seine ganze Geschwindigkeit halten kann. Das hat doch aber nichts damit zu tun, daß sich dieser Hund auch wirklich mit dem Helfer auseinandersetzen will. Das ist Akrobatik in reinster Perfektion.... ok, ich verzettel mich mal wieder...........
Zu Deiner Frage eine Gegenfrage: gibt einen strukturierten Ablauf, der irgendwo geschrieben steht? Wer erhält von der FCI welche Aufgabe, wer muß diese an wen weiterdelegieren, wer arbeitet an dieser Aufgabe und wie geht diese dann zurück an die FCI? Das muß doch irgendwo geregelt sein.
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht

