17-08-2016, 11:08
Hallo Frank,erstmal herzlichen Dank für deinen so ausführlichen Aufsatz.In dem allermeisten Teilen entspricht er 100% meinen Erfahrungen.Auch deckt sich die Quintessenz,das wir Hundesportler,insbesondere die Vereine/ Verbände sich willenlos dem Diktat einzelner Interessengruppen ergeben,nur nicht sich rühren,es könnte noch viel schlimmer kommen.
Selbst Studien ZB von E.Schalke über Abbruchverhalten werden schnell weggepackt,wenns nicht dem "Zeitgeist" entspricht.Tatsachen sind nur dann zu brauchen,wenn man nicht aneckt.
So wie wir vor 30 Jahren alles Tennisprofis waren und beim Telekombörsengang alles Aktienprofis,so gibt es seit dem RTL den Rütter entdeckt hat nur noch verhaltensspezialisten für Hunde.
Ich kann den Frust nachfühlen,den du vor dem Schreiben hattest. :appl:
Auch das deckt sich zu 100% mit dem,was mir ständig widerfährt.Ich hatte 25 Jahre ein Futtergeschäft,wo der größte Teil der Kunden "Hundeliebhaber" waren,was du da manchmal zu hören bekamst,war unglaublich.
Ganz schlimm wurde es,als der Tierschutz in Osteuropa massenhaft Hunde aus Tötungsstationen holte.Da wurde es schon surreal.
Ich hatte immer gehoft,das das Interesse irgendwann mal abflaut und wieder normalität einsetzt,das der Umgang mit Hunden wieder normal wird,aber es wird immer schlimmer.
Hi Nadin,ich denke,der Sinn von Franks Abhandlungen ist der,den Trend,grade bei uns HFn,immer triebigere Hunde und immer mehr dem dazu angepassten System eine Absage zu erteilen.
Der größte Fehler ist der immer wiederkehrende Einwurf,...man muß zwischen Sport und Diensthunden unterscheiden,warum,erstmal sind es einfach Hunde,Tiere mit einem bestimmten Sozailverhalten und deren sehr rigiden Regeln.Die,und nur die sollten Grundlage der bewertung sein,was an Erziehung und einwirkung gerecht oder relevant ist.Keine Hündin kümmert sich um die PO oder das Tierschutzgesetz,die handelt instinktiv und prägt so die Hunde vor,die wir später zu uns holen.
Unserer Verhältnis zu Hunden ist schon sehr praxisfremd (im Bevölkerungsdurchschnitt),wir Hundesportler sollten da doch besser Informiert sein und wieder mehr zu Alltagstauglichkeit unserer Hunde kommen als bei Prüfungen immer skurilere Dinge verlangt,die eher dem natürlichen Verhalten Widersprechen.
LG Heinz
Selbst Studien ZB von E.Schalke über Abbruchverhalten werden schnell weggepackt,wenns nicht dem "Zeitgeist" entspricht.Tatsachen sind nur dann zu brauchen,wenn man nicht aneckt.
So wie wir vor 30 Jahren alles Tennisprofis waren und beim Telekombörsengang alles Aktienprofis,so gibt es seit dem RTL den Rütter entdeckt hat nur noch verhaltensspezialisten für Hunde.
Ich kann den Frust nachfühlen,den du vor dem Schreiben hattest. :appl:
MMW79,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25483-Moderne-Hundeausbildung/?postID=174309#post174309 schrieb:Ein Jogger bleibt stehen und droht mit dem Veterinäramt. Warum? Weil mein zweites Kommando etwas unmissverständlicher und deutlicher ausgesprochen wurde.
Die Hündin wurde keinem Zwang, außer Stimme, ausgesetzt, hatte nicht einmal ein Halsband.
So sind die Leute drauf heute.
Auch das deckt sich zu 100% mit dem,was mir ständig widerfährt.Ich hatte 25 Jahre ein Futtergeschäft,wo der größte Teil der Kunden "Hundeliebhaber" waren,was du da manchmal zu hören bekamst,war unglaublich.
Ganz schlimm wurde es,als der Tierschutz in Osteuropa massenhaft Hunde aus Tötungsstationen holte.Da wurde es schon surreal.
Ich hatte immer gehoft,das das Interesse irgendwann mal abflaut und wieder normalität einsetzt,das der Umgang mit Hunden wieder normal wird,aber es wird immer schlimmer.
Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25483-Moderne-Hundeausbildung/?postID=174310#post174310 schrieb:.es gibt sicher den gesunden Mittelweg und es gibt sicher auch sehr viele Hundesportler und Hundehalter, die diesen für sich gehen.
Hi Nadin,ich denke,der Sinn von Franks Abhandlungen ist der,den Trend,grade bei uns HFn,immer triebigere Hunde und immer mehr dem dazu angepassten System eine Absage zu erteilen.
Der größte Fehler ist der immer wiederkehrende Einwurf,...man muß zwischen Sport und Diensthunden unterscheiden,warum,erstmal sind es einfach Hunde,Tiere mit einem bestimmten Sozailverhalten und deren sehr rigiden Regeln.Die,und nur die sollten Grundlage der bewertung sein,was an Erziehung und einwirkung gerecht oder relevant ist.Keine Hündin kümmert sich um die PO oder das Tierschutzgesetz,die handelt instinktiv und prägt so die Hunde vor,die wir später zu uns holen.
Unserer Verhältnis zu Hunden ist schon sehr praxisfremd (im Bevölkerungsdurchschnitt),wir Hundesportler sollten da doch besser Informiert sein und wieder mehr zu Alltagstauglichkeit unserer Hunde kommen als bei Prüfungen immer skurilere Dinge verlangt,die eher dem natürlichen Verhalten Widersprechen.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)

