12-05-2016, 15:05
@ tinka: Deiner Beschreibung der Veranstaltung aus Zuschauersicht gegen Anfang dieses Threads kann ich nur voll beipflichten, ich habe es genauso empfunden. Bis auf einen Punkt: Du schreibst, die Hunde hätten ausnahmslos in die vorgesehenen "Trefferflächen" der Anzüge gebissen. Das stimmte für eine Hündin nicht, die sich einmal von vorn und einmal von hinten genau den Schritt des Helfers ausgesucht hat. Frag' mal Anne, der die Stellen, ich zitiere, "gut gefallen" haben
Was den Sprung über die Palisade betrifft: Da habe ich früher auch auf Schutzhundprüfungen, trotz Steigleisten und Anlauf, Hunde gesehen, die sich ein wenig quälen mussten, gerade wenn sie beim Ansprung die Technik außer Acht gelassen hatten. Und Ringleute sind ohnehin der Meinung, dass viel Anlauf bei Kletterübungen kontraproduktiv ist, da er den Hund horizontal ausrichtet, während er doch steigen soll.
Ich persönlich habe bei dieser Veranstaltung etwas gelernt, wovon mir zuvor nicht klar war, dass ich es eigentlich schon wusste. Ich sehe auf Ringveranstaltungen Hunde oft recht "stoßend" angreifen, und das ist insofern kein ungewohnter Anblick für mich, als ich schon in den 70er Jahren in Deutschland Schutzdienst gemacht habe, wo das im Prinzip ähnlich aussah. Es sieht aber heute im IPO-Sport überwiegend anders aus; da leiten die Hunde gern die Energie nach dem Zugriff möglichst rasch ins Ziehen. An der Arbeit mit Socke (Dobermann) durch die Decoys ist mir klar geworden, wie die das Stoßen herstellen und dass das starke Parallelen zu dem Hetzstil der 70er Jahre in Deutschland vor der Konzentration auf die Beutearbeit hat. Ein Wiederentdecken von etwas, was ich fast vergessen hatte. (Um Missverständnissen vorzubeugen: Das soll nicht heißen, dass im Ring nicht mit Beutemotivation gearbeitet würde, sondern bloß, dass die Anbahnung des Hundeaufpralls anders geschieht.)
Was den Sprung über die Palisade betrifft: Da habe ich früher auch auf Schutzhundprüfungen, trotz Steigleisten und Anlauf, Hunde gesehen, die sich ein wenig quälen mussten, gerade wenn sie beim Ansprung die Technik außer Acht gelassen hatten. Und Ringleute sind ohnehin der Meinung, dass viel Anlauf bei Kletterübungen kontraproduktiv ist, da er den Hund horizontal ausrichtet, während er doch steigen soll.
Ich persönlich habe bei dieser Veranstaltung etwas gelernt, wovon mir zuvor nicht klar war, dass ich es eigentlich schon wusste. Ich sehe auf Ringveranstaltungen Hunde oft recht "stoßend" angreifen, und das ist insofern kein ungewohnter Anblick für mich, als ich schon in den 70er Jahren in Deutschland Schutzdienst gemacht habe, wo das im Prinzip ähnlich aussah. Es sieht aber heute im IPO-Sport überwiegend anders aus; da leiten die Hunde gern die Energie nach dem Zugriff möglichst rasch ins Ziehen. An der Arbeit mit Socke (Dobermann) durch die Decoys ist mir klar geworden, wie die das Stoßen herstellen und dass das starke Parallelen zu dem Hetzstil der 70er Jahre in Deutschland vor der Konzentration auf die Beutearbeit hat. Ein Wiederentdecken von etwas, was ich fast vergessen hatte. (Um Missverständnissen vorzubeugen: Das soll nicht heißen, dass im Ring nicht mit Beutemotivation gearbeitet würde, sondern bloß, dass die Anbahnung des Hundeaufpralls anders geschieht.)


