16-03-2016, 13:03
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171207#post171207 schrieb:Das Social Brain braucht die positive Rückmeldung nach Ablassen von unerwünschtem Verhalten. Wenn man darauf verzichtet dann auch zu loben, beeinflusst man das soziale Gehirn in ganz schlimmer Weise: man lässt es im Regen stehen, wo es doch so gierig ist nach sozialer Anerkennung. Passiert das öfter, dass es (vor allem das kindliche und jugendliche Gehirn) kein Lob bekommt nach Verhaltensabbruch, stellt es die Beziehung zum Nichtlober auf Sparflamme, dann tut die Enttäuschung nicht mehr so weh. Eine ganz blöde Sache für den Sport, wenn der Hund sich emotional abschottet. Dann bleibt wirklich nur Ball und Stachel und schematische Konditionierung. Dynamik, Ausstrahlung, Schönheit, die von innen kommt, gibt es dann nicht mehr in der Prüfung, dann funktioniert der Hund im besten Fall nur noch.
Anhänger der alten Methoden würden am liebsten die PO so ausgelegt wissen, dass auf Arbeitsfreude kein Wert gelegt wird. Mit so einer Richtweise hätten sie auf einen Schlag den Unterschied zu den Top 10% zumindest teilweise ausgeglichen und könnten endlich mal wieder die unteren Ränge verlassen.
An dieser Stelle ist wohl eindeutig eine Entschuldigung meinerseits fällig.
Ich revidiere : "In keinster Weise großkotzig und überheblich"
mea culpa , Asche auf mein Haupt

