14-03-2016, 23:03
Der Hund hat sicher Stress, wenn er schlecht vorbereitet ist und dadurch sowohl durch das Prüfungsumfeld (mehr Leute als sonst, Lautsprecher o.ä.) als auch notwendige Abläufe/ Übungen (Chipkontrolle, Anmeldung, warten bevor man dran ist ect.) eventuell nie trainiert wurden. Und dann natürlich der Hundeführer selbst, welcher zu wenig trainieren konnte, die PO nicht sicher kennt, ohne die Hilfsmittel im Training sich hilflos führt, generell vielleicht Prüfungsangst hat, kein Vertrauen zum Hund hat, mehr zeigen will als er und der Hund in der Lage sind zu leisten, sich schnell verunsichern lässt usw. Es gibt also viele Möglichkeiten warum Hund und Hundeführer und damit beide zu einem erhöhten Stresspegel bei Prüfungen gelangen können. Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass dies in einem vertretbaren Rahmen auch einfach dazu gehört. Bei passender Ausbildung und kompetenten Hundeführer ist in meinen Augen spätestens in der ersten Prüfung (in aller Regel die BH) zu erkennen, welchen Typ Hund man erwischt hat. Es gibt diejenigen, welche dem Hundeführer "helfen", sprich sich noch mehr Bemühen alles richtig zu machen, teilweise AKtionen über dem Ausbildungsstand hinaus leisten und Fehler des HF ausbügeln und dann gibt es die Hunde, die dem Veranstaltungs-/Prüfungsdruck (noch) nicht standhalten. Manche Hunde brauchen Zeit und andere sind einfach nicht dafür gemacht. Ja, es gibt einige Hunde, welche in den diversen Sportarten phasenweise oder die komplette Prüfung hohen Stress (ich meine den negativen) zeigen, was in aller Regel aber nicht an der Prüfung, sondern an der Ausbildung liegt.
Gruß Silvana

