03-03-2016, 23:03
Solange der Gehorsam noch nicht ausreichend ist, sollte man seinen Hund in wildreichem Gelände sicherheitshalber an eine überlange (10 - 20 m) Leine legen, damit er sich nicht einfach durch Hetzen oder das Verfolgen einer Spur selbst belohnen kann. Nach Möglichkeit sollte man mit dem Training bereits beim jungen Hund beginnen, noch bevor der Jagdtrieb erwacht ist. Schleppleinen-Arbeit sollte allerdings nicht mit einfachem Gassi gehen an langer Leine verwechselt werden, bei dem der Hund lediglich in seiner Bewegungsfreiheit begrenzt wird.
Wichtig ist die Gewöhung an die lange Leine. Natürlich merkt jeder Hund recht bald, wann die Leine dran ist und wann nicht. Der Hund darf also ruhig merken, wenn man ihm die Schleppleine anlegt. Aber man sollte dieses Anlegen sofort angenehm gestalten, ein Leckerchen geben und unmittelbar danach mit Power spielen. Wichtig ist, dass er mit dieser Leine Strecke laufen kann und darf. Er soll mit Leine im Schlepp dem Ball oder Kong hinterherjagen.
Hat der Hund sich nach einigen Tagen an die Schleppleine gewöhnt, sollte die Schleppleine (zusätzlich zur normalen Führleine) bei jedem Spaziergang am Hund sein - egal ob man trainieren will oder nicht. Beim Training gibt es nun unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Das Anlegen der Schleppleine mit anschließendem Jagdspiel kann dabei zum Ritual werden, damit der Hund sich vor dem Training auspowern kann.
Schleppleinentraining ist in erster Linie Beziehungstraining. Damit Hund und Mensch ein Team werden, muss erst einmal die Bindung aufgebaut werden. Dabei soll die Schleppleine dem menschlichen Anhängsel auch etwas mehr Sicherheit vermitteln, bis die "unsichtbare Leine" etabliert ist. Und der Hund soll mit dieser verlängerten "Nabelschnur" lernen, Kontakt zum Hundeführer zu halten. Diese verloren gegangene Aufmerksamkeit, die beim Welpen noch ganz selbstverständlich war, kann man wieder aufbauen, indem man den Hund, kurz bevor er das Ende der Leine erreicht hat, zu sich ruft und evtl. in die entgegengesetzte Richtung davonläuft. Dabei hilft ein Knoten, den man 3 m vor dem Ende in die Leine gemacht hat. Sobald sich der Hund nach seinem Hundeführer umdreht, wird er gelobt. Überhaupt sollte er immer gelobt werden, wenn er Kontakt aufnimmt. Hat der Hund seinen Hundeführer eingeholt, gibt es weiteres Lob, Leckerchen oder Spiel. Man kann z.B. Leckerchen über den Boden rollen, denen der Hund dann hinterher jagen kann. Nach einiger Zeit kann man dann allmählich auch andere gemeinsame Aktionen starten, damit der Hund merkt, dass es interessant und lohnenswert ist, auf seinen Menschen zu achten. Ziel des Schleppleinen-Trainings ist es, dass der Hund den Leinenradius selbständig einhält. Wenn man am Ende des Trainings die Schleppleine wieder abbauen möchte, können Hörzeichen wie "langsam" oder "warte", die kurz vor Erreichen dieser Distanz gegeben werden, eine Hilfe sein. Auch dann lobt man kurz und geht wieder weiter, der Hund bekommt seine Bestätigung also durch das Weitergehen. Bleiben Sie aber variabel, damit der Hund nicht lernt, dass er nur bis zum Leinenende laufen muss, um seine Bestätigung zu erhalten.
Bei diesem Beziehungstraining sollte die Schleppleine möglichst nie aktiv als Kommunikationsmittel benutzt werden - also nicht daran ziehen oder rucken, sondern den Hund immer so ansprechen, als wäre er ohne Leine. Der Hund soll auf das Komm-Signal reagieren, also selbst aktiv werden und nicht passiv gezogen werden. Lediglich wenn er Wild entdeckt hat und durchstartet, kann es dann vorkommen, dass er einen heftigen Ruck erhält. Ein Jagdversuch wird mit Purzelbaum geahndet. Ende der Jagd.
Beschäftige deinen Hund beim Spazieren gehen , sonst sucht er sich eine Aufgabe alleine bei stupiden langweiligen Gassi gehen. Und dein Hund hatte schon Erfolg beim hetzen nach Wild und dieses Selbstbelohnende Gefühl dabei und dieses möchte er wieder haben.
Anti Jagt Training dauert ewig und du solltest einfach Geduld haben. das ist mit 10 mal Schleppleine dran nicht getan. Vielleicht bist du zu ungeduldig. Also ich würde jetzt mal so 6 Monate Training ansetzten. Und dein Hund darf nie wieder Erfolg haben, also schön wachsam sein.
Also auch wenn dein Hund im Garten die Katze jagt und du nur eingreifst wenn du es mitbekommst reicht das nicht aus. Endweder immer oder du lässt es. Auch wenn dein Hund alleine auf dem Hof ist , sucht er sich eine Beschäftigung und Aufgaben. In deinem Fall ist es die Katze. Andere jagen Vögel auf dem Hof oder buddeln Löcher.
Wichtig ist die Gewöhung an die lange Leine. Natürlich merkt jeder Hund recht bald, wann die Leine dran ist und wann nicht. Der Hund darf also ruhig merken, wenn man ihm die Schleppleine anlegt. Aber man sollte dieses Anlegen sofort angenehm gestalten, ein Leckerchen geben und unmittelbar danach mit Power spielen. Wichtig ist, dass er mit dieser Leine Strecke laufen kann und darf. Er soll mit Leine im Schlepp dem Ball oder Kong hinterherjagen.
Hat der Hund sich nach einigen Tagen an die Schleppleine gewöhnt, sollte die Schleppleine (zusätzlich zur normalen Führleine) bei jedem Spaziergang am Hund sein - egal ob man trainieren will oder nicht. Beim Training gibt es nun unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Das Anlegen der Schleppleine mit anschließendem Jagdspiel kann dabei zum Ritual werden, damit der Hund sich vor dem Training auspowern kann.
Schleppleinentraining ist in erster Linie Beziehungstraining. Damit Hund und Mensch ein Team werden, muss erst einmal die Bindung aufgebaut werden. Dabei soll die Schleppleine dem menschlichen Anhängsel auch etwas mehr Sicherheit vermitteln, bis die "unsichtbare Leine" etabliert ist. Und der Hund soll mit dieser verlängerten "Nabelschnur" lernen, Kontakt zum Hundeführer zu halten. Diese verloren gegangene Aufmerksamkeit, die beim Welpen noch ganz selbstverständlich war, kann man wieder aufbauen, indem man den Hund, kurz bevor er das Ende der Leine erreicht hat, zu sich ruft und evtl. in die entgegengesetzte Richtung davonläuft. Dabei hilft ein Knoten, den man 3 m vor dem Ende in die Leine gemacht hat. Sobald sich der Hund nach seinem Hundeführer umdreht, wird er gelobt. Überhaupt sollte er immer gelobt werden, wenn er Kontakt aufnimmt. Hat der Hund seinen Hundeführer eingeholt, gibt es weiteres Lob, Leckerchen oder Spiel. Man kann z.B. Leckerchen über den Boden rollen, denen der Hund dann hinterher jagen kann. Nach einiger Zeit kann man dann allmählich auch andere gemeinsame Aktionen starten, damit der Hund merkt, dass es interessant und lohnenswert ist, auf seinen Menschen zu achten. Ziel des Schleppleinen-Trainings ist es, dass der Hund den Leinenradius selbständig einhält. Wenn man am Ende des Trainings die Schleppleine wieder abbauen möchte, können Hörzeichen wie "langsam" oder "warte", die kurz vor Erreichen dieser Distanz gegeben werden, eine Hilfe sein. Auch dann lobt man kurz und geht wieder weiter, der Hund bekommt seine Bestätigung also durch das Weitergehen. Bleiben Sie aber variabel, damit der Hund nicht lernt, dass er nur bis zum Leinenende laufen muss, um seine Bestätigung zu erhalten.
Bei diesem Beziehungstraining sollte die Schleppleine möglichst nie aktiv als Kommunikationsmittel benutzt werden - also nicht daran ziehen oder rucken, sondern den Hund immer so ansprechen, als wäre er ohne Leine. Der Hund soll auf das Komm-Signal reagieren, also selbst aktiv werden und nicht passiv gezogen werden. Lediglich wenn er Wild entdeckt hat und durchstartet, kann es dann vorkommen, dass er einen heftigen Ruck erhält. Ein Jagdversuch wird mit Purzelbaum geahndet. Ende der Jagd.
Beschäftige deinen Hund beim Spazieren gehen , sonst sucht er sich eine Aufgabe alleine bei stupiden langweiligen Gassi gehen. Und dein Hund hatte schon Erfolg beim hetzen nach Wild und dieses Selbstbelohnende Gefühl dabei und dieses möchte er wieder haben.
Anti Jagt Training dauert ewig und du solltest einfach Geduld haben. das ist mit 10 mal Schleppleine dran nicht getan. Vielleicht bist du zu ungeduldig. Also ich würde jetzt mal so 6 Monate Training ansetzten. Und dein Hund darf nie wieder Erfolg haben, also schön wachsam sein.
Also auch wenn dein Hund im Garten die Katze jagt und du nur eingreifst wenn du es mitbekommst reicht das nicht aus. Endweder immer oder du lässt es. Auch wenn dein Hund alleine auf dem Hof ist , sucht er sich eine Beschäftigung und Aufgaben. In deinem Fall ist es die Katze. Andere jagen Vögel auf dem Hof oder buddeln Löcher.
LG Simone Krüger :hallo:

