30-10-2015, 22:10
Ingo Hofsaess,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24921-Ausbildung-von-Welpen-an/?postID=167758#post167758 schrieb:Doch Hartmut, den Markt gibt es. Bei diesen Zahlen ist natürlich auch die Hochzucht enthalten und auch die Hunde die nie einen Hundeplatz sehen weil sie als Familienhund gehalten werden.
Die Zahlen für die richtigen Hunde aus der Leistungszucht, die für den Sport sind sehen im Zusammenhang vermutlich nicht anders aus als die Statistik (615 Welpen) bei den Malinois.
moin ingo,
die zahlen der malinois resultieren aus 4 zuchtverbänden, die vom dsh ja nun auch aus zweien. während der mali in welpenerzeugung eigentlich immer so um 550 liegt, mal mehr, mal weniger, sind die zahlen beim dsh trotz jetzt zweitem zuchtverband ja deutlich rückläufig. genau wie tux, der nun keine zahlen genannt hat, gehe ich sogar davon aus, dass bestimmt 25% der gezogenen welpen aus LZ sind. also ein verhältnis von 1-5. und fast alle malis werden ja irgendwo sportlich geführt, nicht nur im ipo. auch im breitensport erfreuen sie immer mehr liebhaber.
was dem belgischen schäferhund aus dem dsh-lager als nachteil nachgesagt wird, dass ist seine feinsensibilität. die liebhaber dieser rasse hingegen wissen dieses zu schätzen und auch in der ausbildung zu nutzen. diese güte jedoch wird so manchen belgier auch zum verhängnis. in der regel wollen diese hunde arbeiten, man verkennt das alter, setzt belastungen und läßt den hund darin nicht reifen oder setzt zwänge und kann das meiden nicht auffangen. für den mali im sport im wettbewerb ist das dann meist vorbei, wohin dann mit einem neurotischem nervenbündel?! und das weiß man, wenn man sich mit der rasse beschäftigt.
was dem dt. schäferhund im vergleich nachgesagt wird, dass sind seine nehmerqualitäten. die liebhaber dieser rasse wissen, dass der hund auch fehler in der ausbildung verzeit. von daher wird oftmal eben auch sehr früh an schrauben gedreht, wo das ende des gewindes schon nah an seinem abriss ist. doch, und das z.b. finde ich an dem dsh einfach klasse, der kann, wenn er für den sportlichen wettkampf überfordert ausgebildet wird oder nicht genügt, trotz negativer lernerfahrung in der ausbildung zum sporthund noch ein guter diensthund oder auch familienhund werden, denn oftmals gehen die dann ja noch durch verschiedenen hände, weil jeder meint das biegen zu können, weil der hund ja aus der und der linie ist.
der aktuelle hund von peter scherk hatte sich meiner erinnerung nach doch als junghund stark verletzt. hatte er sich nicht sogar ein bein gebrochen?! in dieser zeit hat der hund ja nicht brach gelegen oder ist abgegeben worden, sondern ist auch im rahmen seiner physischen möglichkeit sicher zielorientiert ausgebildet worden.
leider ist es auch so, dass züchter, nur weil sie ihren zwinger bekannt machen wollen, bekannten leistungsorientierten hundesportlern ihre hunde andienen. ganze würfe werden ja teilweise gekauft. und dann wird einfach ausgesiebt.
aber eher dahingehend ausgesiebt, welcher hund auf den ausbildungsansatz, den man verfolgt, paßt.
und das muß nicht unbedingt der beste hund sein...
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

