04-08-2015, 14:08
Das Hauptproblem in meinen Augen ist, dass der SV eben kein Zuchtverband mehr ist, sondern sich irgendwie versucht finanziell am Leben zu erhalten und den DSH dazu nutzt. Des Weiteren hat man als Züchter keinen Einfluss auf die Entscheidungen. Anträge werden im Keim erstickt und einen flächenübergreifenden Austausch zwischen Züchtern gibt es nicht. Und selbst wenn er Zustande käme würden die verschiedenen Ansichten über die Definition eines Gebrauchshundes, dessen Gesundheit und daraus evtl. sich ableitende Änderungen in den Zuchtbestimmung die Züchterschaft in tausend Parteien spalten.
Ich kann Steffi verstehen, aber genauso wie der Käufer fischt doch auch der normale Züchter im Dunkeln. Die wirklich wichtigen Infos über Belastungen in Gesundheit oder Wesen erhält man nur unter der Hand (wenn man Glück hat), vom Rüdenbesitzer/ Züchter kommt nichts oder wenn dann erst hinterher, eine allgemeine Erfassung von grundlegenden Dingen gibt es nicht und scheint auch nicht gewünscht. Da bin ich als kleiner Züchter genauso frustriert drüber, wie Welpenkäufer, welche sich informieren wollen. Und sagt man dann dem Rüdenbesitzer, dass dies oder jenes beim Wurf aufgetreten ist, dann wird dies als persönlicher Angriff gewertet bwz. will man es erst gar nicht hören, oder es liegt dann sowieso an der Hündin oder kann ja mal vorkommen. Unter solchen Bedingungen kann man auch keine gesunden Hunde züchten, außer man besinnt sich auf in der Umgebung stehende Hunde, welche man eben kennt. Wo man aber beim nächsten Problem ist. Spielt man nicht in der großen Liga mit, dann gehen natürlich die meisten Welpen in Familie und Hobbysport, wo eben dann auch kaum einer die IPO angeht oder macht. Das heißt, obwohl es sehr gutes Hundematerial gibt, kann man es nicht nutzen - wohin dies führt wissen wir alle(Inzuchten ohne Ende), aber jeder ist sich da ja selbst der Nächste. Ich bin schon lange dafür, dass man einfach mehr Wert auf die Gesundheit legt, sowohl bei den Eltern als auch bei der Nachzucht. Dazu bräuchte es aber eben mal mutige Änderungen in der Zuchtzulassung und nicht immer die alt eingefahrene Schiene. Aber bis die "Jungen" dran sind, ist die Rasse wirklich hinüber bzw. wird des dann keinen mehr geben, welche sich für diese einsetzen will.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass die die vom DSH weg sind zum Mali oder Herder (wegen der Gesundheit) sich inzwischen schon wieder umorientieren, denn auch da ist nicht alles Gold was glänzt. Aber dies war doch auch nicht anders zu erwarten. Sobald eine Rasse Mode ist, geht es gesundheitlich den Berg runter.
In meinen Augen fehlt ein 3. Zuchtverein, welcher sich eben vordergründig oder wenigstens gleichrangig auf die Gesundheit konzentriert und eben auch dahin gehend bei Bedarf selektiert. Es gibt ja auch viele Dinge, wo die Hunde nur mit entsprechenden Partner angepaart werden müssen, damit Krankheiten nicht ausbrechen/ sich weiter vererben. Naja, Visionen darf man ja noch haben
Ich kann Steffi verstehen, aber genauso wie der Käufer fischt doch auch der normale Züchter im Dunkeln. Die wirklich wichtigen Infos über Belastungen in Gesundheit oder Wesen erhält man nur unter der Hand (wenn man Glück hat), vom Rüdenbesitzer/ Züchter kommt nichts oder wenn dann erst hinterher, eine allgemeine Erfassung von grundlegenden Dingen gibt es nicht und scheint auch nicht gewünscht. Da bin ich als kleiner Züchter genauso frustriert drüber, wie Welpenkäufer, welche sich informieren wollen. Und sagt man dann dem Rüdenbesitzer, dass dies oder jenes beim Wurf aufgetreten ist, dann wird dies als persönlicher Angriff gewertet bwz. will man es erst gar nicht hören, oder es liegt dann sowieso an der Hündin oder kann ja mal vorkommen. Unter solchen Bedingungen kann man auch keine gesunden Hunde züchten, außer man besinnt sich auf in der Umgebung stehende Hunde, welche man eben kennt. Wo man aber beim nächsten Problem ist. Spielt man nicht in der großen Liga mit, dann gehen natürlich die meisten Welpen in Familie und Hobbysport, wo eben dann auch kaum einer die IPO angeht oder macht. Das heißt, obwohl es sehr gutes Hundematerial gibt, kann man es nicht nutzen - wohin dies führt wissen wir alle(Inzuchten ohne Ende), aber jeder ist sich da ja selbst der Nächste. Ich bin schon lange dafür, dass man einfach mehr Wert auf die Gesundheit legt, sowohl bei den Eltern als auch bei der Nachzucht. Dazu bräuchte es aber eben mal mutige Änderungen in der Zuchtzulassung und nicht immer die alt eingefahrene Schiene. Aber bis die "Jungen" dran sind, ist die Rasse wirklich hinüber bzw. wird des dann keinen mehr geben, welche sich für diese einsetzen will.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass die die vom DSH weg sind zum Mali oder Herder (wegen der Gesundheit) sich inzwischen schon wieder umorientieren, denn auch da ist nicht alles Gold was glänzt. Aber dies war doch auch nicht anders zu erwarten. Sobald eine Rasse Mode ist, geht es gesundheitlich den Berg runter.
In meinen Augen fehlt ein 3. Zuchtverein, welcher sich eben vordergründig oder wenigstens gleichrangig auf die Gesundheit konzentriert und eben auch dahin gehend bei Bedarf selektiert. Es gibt ja auch viele Dinge, wo die Hunde nur mit entsprechenden Partner angepaart werden müssen, damit Krankheiten nicht ausbrechen/ sich weiter vererben. Naja, Visionen darf man ja noch haben
Gruß Silvana

