04-08-2015, 11:08
Und ich bin mir sicher, dass da jemand einen Wachtraum hatte und plötzlich haben wir einen bis dato völlig unbekannten Trieb als allein seelig machende Innovation am Hals.
Wie sieht es eigentlich mit den anderen menschlichen Mitgliedern der Meute aus? Dem Lebenspartner oder dem (jugendlichen/erwachsenen) Kind? Dem Hype zufolge müßten Hunde, die über diesen neuartigen Trieb gearbeitet worden sind, bei diesen die gleiche Arbeitsintensität, -freude, -qualität etc. zeigen wie bei demjenigen, der sich hauptsächlich um den Hund kümmert. Immerhin ist der Meuteterieb nicht Rangfolgeabhängig, da das Rangfolgegedöhns nicht mehr zeitgemäß ist.
Sei´s drum! Es ist schön, dass es Leute gibt, die mir Sachen als neu verkaufen wollen, die ich schon lange wieder vergessen hatte.
(Für diejenigen, die es nicht gemerkt haben, dass die Ironie bis hierhin regelrecht herausgetropft ist...)
Aber wenn man mal tiefgründiger drüber nachdenkt: vielleicht hat dieser und andere Verweise auf Wesenseigenschaften der Hunde, die schon immer existieren und die schon ewig genutzt werden, einen Sinn. Mancheiner der eifrigen Seminarjunkies oder hochwissenschaftlich Belesenen hat vor lauter Theorie und ausgefeilter Ausbildungstechnik, die sich auf jeden Hund mehr oder minder erfolgreich anwenden läßt, die Realität aus den Augen verloren und wird zu Recht darauf hingewiesen, dass es eben noch mehr gibt als graue Theorie über allgemeines Lernverhalten, Hormonausschüttung etc.
Oder aber jemand hat durch einen Zufall im Selbstversuch gemerkt, dass er in letzter Zeit oder bei anderen Hunden irgendetwas vernachlässigt hat. Vielleicht hat er das auch noch bei anderen beobachtet... und fertig ist das Klischee von ungenutzten Möglichkeiten und einer neuen Seminaridee.
Ich sage schon seit ewigen Zeiten, dass ich mit einem Hund, der keine enge Bindung zu mir hat, nicht vernünftig arbeiten kann. Stellt man diese Aussage sinngemäß um, käme heraus, dass ich über Meutetrieb arbeite. Dem ist aber nicht so! Ich nutze alle mir und dem Hund (wesensmäßig) gegebenen Möglichkeiten, um das Maximum heraus zu holen. Egal, welcher Begriff gerade "in" ist. Früher waren es Triebe, heute sind es Motivationen...
Wenn es anhand der gerade gut zu vermarktenden Methoden sooo einfach wäre, wären wir alle Weltmeister.
Wie sieht es eigentlich mit den anderen menschlichen Mitgliedern der Meute aus? Dem Lebenspartner oder dem (jugendlichen/erwachsenen) Kind? Dem Hype zufolge müßten Hunde, die über diesen neuartigen Trieb gearbeitet worden sind, bei diesen die gleiche Arbeitsintensität, -freude, -qualität etc. zeigen wie bei demjenigen, der sich hauptsächlich um den Hund kümmert. Immerhin ist der Meuteterieb nicht Rangfolgeabhängig, da das Rangfolgegedöhns nicht mehr zeitgemäß ist.
Sei´s drum! Es ist schön, dass es Leute gibt, die mir Sachen als neu verkaufen wollen, die ich schon lange wieder vergessen hatte.
(Für diejenigen, die es nicht gemerkt haben, dass die Ironie bis hierhin regelrecht herausgetropft ist...)
Aber wenn man mal tiefgründiger drüber nachdenkt: vielleicht hat dieser und andere Verweise auf Wesenseigenschaften der Hunde, die schon immer existieren und die schon ewig genutzt werden, einen Sinn. Mancheiner der eifrigen Seminarjunkies oder hochwissenschaftlich Belesenen hat vor lauter Theorie und ausgefeilter Ausbildungstechnik, die sich auf jeden Hund mehr oder minder erfolgreich anwenden läßt, die Realität aus den Augen verloren und wird zu Recht darauf hingewiesen, dass es eben noch mehr gibt als graue Theorie über allgemeines Lernverhalten, Hormonausschüttung etc.
Oder aber jemand hat durch einen Zufall im Selbstversuch gemerkt, dass er in letzter Zeit oder bei anderen Hunden irgendetwas vernachlässigt hat. Vielleicht hat er das auch noch bei anderen beobachtet... und fertig ist das Klischee von ungenutzten Möglichkeiten und einer neuen Seminaridee.
Ich sage schon seit ewigen Zeiten, dass ich mit einem Hund, der keine enge Bindung zu mir hat, nicht vernünftig arbeiten kann. Stellt man diese Aussage sinngemäß um, käme heraus, dass ich über Meutetrieb arbeite. Dem ist aber nicht so! Ich nutze alle mir und dem Hund (wesensmäßig) gegebenen Möglichkeiten, um das Maximum heraus zu holen. Egal, welcher Begriff gerade "in" ist. Früher waren es Triebe, heute sind es Motivationen...
Wenn es anhand der gerade gut zu vermarktenden Methoden sooo einfach wäre, wären wir alle Weltmeister.
MfG
Maik
Maik

