01-08-2015, 13:08
Liebe Steffi,
ich verstehe genau wie es Dir geht: allein in den letzten 1,5 Jahren habe ich 3 Schäferhunde gekauft, die allesamt krank waren.
Eine Hündin - Rücken mit 11 Monaten (angeboren, ein Problem, dass besonders über Hektor Talka Marda vererbt wurde, wie unter der Hand schon lange bekannt) - An sich fertig für FH I, BH.
Ein Rüde - bekannter Zwinger, gute Eltern, HD-mittel, fertig für BH.
Eine Rüde - ich dachte genau wie Du, kauf ich einen älteren, mit 12 Monaten: exokrine Pankreasinsuffizienz.
Alle Hunde mit SV-Papieren, aus unterschiedlichsten Linien, besonders der letzte ein sehr schlauer und trieblich überdurchschnittlicher Hund. Hilft nix. Die Belastung beim Schutzdienst macht der Verdauungstrakt nicht mit. Fährten und UO muss ohne "Leckerli" gehen.
Der einzige Hund, mit dem ich Sport mache, ist mein 15 Jahre alter Malinois aus Frankreich ohne Papiere. Tierarztkosten pro Jahr ca. 65,- Euro. Anschaffungspreis: nimm mit, dann ist er weg. Völlig sozial, umweltsicher kein Problem.
Davor zwei Border Collies, 14 und 16 Jahre alt geworden. Auch kein Problem.
Rüde mit HD und Hündin mit Rücken habe ich abgegeben an Freunde.
Der Hund mit der Bauchspeichendrüßeninsuffizienz kostet mich im Monat an die 200,-
Kommt noch was dazu, ist Schicht im Schacht.
"Erfolgreiche" Hundesprotler im SV haben sicher einen sehr hohen Junghundverschleiß. Da gehen pro Jahr einige durch die Hand.
Das spricht nicht für das Qualitätsprodukt "Deutscher Schäferhund" und spricht auch nicht für die menschlichen Qualitäten der Züchter und des großen Zuchtverbandes. Hundesport ist ja auch immer Zeit- und Beziehungsaufwendig. Mag man die Sache auch noch so technisch und emotionslos angehen.
Ich habe früher einige Schäferhunde ausgebildet, gehetzt etc. Ich denke, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Es kostet Geld, Zeit, Zeit und noch mal Zeit.
Wenn man nicht bereit ist, einige Hunde durch seine Hände gehen zu lassen, lohnt der Schutzhundesport mit Schäferhunden nicht!
Liebe Grüße
ich verstehe genau wie es Dir geht: allein in den letzten 1,5 Jahren habe ich 3 Schäferhunde gekauft, die allesamt krank waren.
Eine Hündin - Rücken mit 11 Monaten (angeboren, ein Problem, dass besonders über Hektor Talka Marda vererbt wurde, wie unter der Hand schon lange bekannt) - An sich fertig für FH I, BH.
Ein Rüde - bekannter Zwinger, gute Eltern, HD-mittel, fertig für BH.
Eine Rüde - ich dachte genau wie Du, kauf ich einen älteren, mit 12 Monaten: exokrine Pankreasinsuffizienz.
Alle Hunde mit SV-Papieren, aus unterschiedlichsten Linien, besonders der letzte ein sehr schlauer und trieblich überdurchschnittlicher Hund. Hilft nix. Die Belastung beim Schutzdienst macht der Verdauungstrakt nicht mit. Fährten und UO muss ohne "Leckerli" gehen.
Der einzige Hund, mit dem ich Sport mache, ist mein 15 Jahre alter Malinois aus Frankreich ohne Papiere. Tierarztkosten pro Jahr ca. 65,- Euro. Anschaffungspreis: nimm mit, dann ist er weg. Völlig sozial, umweltsicher kein Problem.
Davor zwei Border Collies, 14 und 16 Jahre alt geworden. Auch kein Problem.
Rüde mit HD und Hündin mit Rücken habe ich abgegeben an Freunde.
Der Hund mit der Bauchspeichendrüßeninsuffizienz kostet mich im Monat an die 200,-
Kommt noch was dazu, ist Schicht im Schacht.
"Erfolgreiche" Hundesprotler im SV haben sicher einen sehr hohen Junghundverschleiß. Da gehen pro Jahr einige durch die Hand.
Das spricht nicht für das Qualitätsprodukt "Deutscher Schäferhund" und spricht auch nicht für die menschlichen Qualitäten der Züchter und des großen Zuchtverbandes. Hundesport ist ja auch immer Zeit- und Beziehungsaufwendig. Mag man die Sache auch noch so technisch und emotionslos angehen.
Ich habe früher einige Schäferhunde ausgebildet, gehetzt etc. Ich denke, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Es kostet Geld, Zeit, Zeit und noch mal Zeit.
Wenn man nicht bereit ist, einige Hunde durch seine Hände gehen zu lassen, lohnt der Schutzhundesport mit Schäferhunden nicht!
Liebe Grüße
