31-07-2015, 22:07
WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166146#post166146 schrieb:Zum Aspekt des "Nutztiers": Auch wer an Hunden als "Nutztier" interessiert ist, muss an der Minimierung und Vermeidung von Disstress interessiert sein. Die Leute, die beruflich Hunde "nutzen", die ich kenne, sind alle extrem daran interessiert, dass die Hunde während einer möglichst langen Spanne ihrer Lebenszeit arbeitsfähig sind. Disstress verkürzt aber die Zeit der Arbeitsfähigkeit auf die Dauer erheblich! Disstress ist langfristig unökonomisch, also "unnütz".
Ein ganz anderer Aspekt, den ich nicht erwähne, um voraus oder Tinka zu widersprechen, sondern nur, weil ich bei einem bestimmten Hundetyp eine zusätzliche Komplikation sehe: Es gibt Hunde, bei denen durch die Zucht welpenhafte Verhaltenstendenzen lebenslang erhalten bleiben. Ich kenne Hunde, bei denen der Drang, wirklich bei JEDER Begrüßung Menschen anzuspringen, mit einer ungeheueren, geradezu zwanghaft erscheinenden Macht unterlegt ist, und zwar durchaus einschließlich des Wunsches, den eigenen Fang gegen die Mundwinkel des Angesprungenen zu stoßen. Das ist bekanntlich ein welpenhaftes Begrüßungsritual, das mit elementarer Energie unterlegt ist, weil es für die Welpen wirklich existenziell ist, wenn sie versorgt werden wollen. Nicht jeder kennt Hunde, wie ich sie hier meine
ich ja. boxer sind so, viele bulls überhaupt...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

