31-07-2015, 19:07
Die Rede vom "Tanz" zur Einleitung des Geschehens hat mich daran erinnert, dass Wolfsrudel häufig vor der Jagd - also vor einem Geschehen, das einen hohen Grad an sozialer Kooperation verlangt und bei dem nicht nur das anführende Elternpaar für den Erfolg wesentlich ist - spielen, und zwar - was keineswegs für alle Spiele im Rudel zutrifft - so, dass auch das Elternpaar sich auf die Spielangebote der Jüngeren sehr weit einlässt, ja manchmal sogar spielerisch Unterlegenheit mimt. Und wenn man Aufnahmen dieser Spiele hin und wieder gesehen hat - manchmal spielen dabei auch frühere Beuteobjekte wie Knochen oder Kadaverteile eine Rolle -, dann erinnert das, etwas vermenschlichend gesprochen, tatsächlich ein wenig an "Tänze". Um nun nicht nur (zu) "vermenschlichend" über Wölfe, sondern vielleicht auch (zu) "animalisch" über Menschen zu sprechen: Bei unsereins dient der Tanz durchaus auch zur Anbahnung oder Bestätigung sozialer Beziehungen und/oder Kooperation ...
Ich weiß, ich weiß, Hunde sind keine Wölfe, und doch: Der Gedanke, dass die Kooperationsanbahnung bzw. -intensivierung zwischen Mensch und Caniden dem ähneln kann, was unter Caniden selbst als Kooperationsanbahnung dient - und dort also entsprechend verstanden und wirken kann -, das ist ja nicht so ganz abwegig.
Ich weiß, ich weiß, Hunde sind keine Wölfe, und doch: Der Gedanke, dass die Kooperationsanbahnung bzw. -intensivierung zwischen Mensch und Caniden dem ähneln kann, was unter Caniden selbst als Kooperationsanbahnung dient - und dort also entsprechend verstanden und wirken kann -, das ist ja nicht so ganz abwegig.

