29-07-2015, 09:07
nutzen wir das nicht ? wenn man von meute und rudelverhalten gehören
da auch unterordnungsbereitschaft, meiden, Aggression und zwänge dazu.?
ist natürlich deutlich umfassender als das aufgeführte.
mfg erwin
moin erwin,
ich habe das jetzt mal aus dem anderen topic verhaltensfrage rauskopiert, da es sich ja auf dieses topic bezieht.
und hier muss man sicher ein wenig auf die begrifflichkeiten und deren bedeutung für jeden einzelnen eingehen.
diktatoren oder staaten mit identitätstheoretischem hintergrund sichern sich die unterordnung ihres volkes mittels zwängen, setzen diese mit aggression durch. darüber gestalten und festigen sie ihre herrschaft, indem das volk vermeidet eigene bedürfnisse nach außen zu tragen. das staatsergebnis ist in der regel desolat.
demokraten mit pluralistischen hintergrund sichern sich ihre führung, indem sie versuchen die bedürfnisse eines jeden einzelnen zu berücksichtigen mit dem ziel das es möglich auch allen zu gute kommt. jeder einzelne kann für sich entscheiden, doch, wenn er für sich selbst auch vorteile insgesamt erkennen kann, dann kann er seine momentanen bedürfnisse auch mal hinten anstellen. das ergebnis ist in der regel gut.
nun kann man natürlich das nicht 1-1 auf die hundeausbildung übertragen, aber ich überspitze hier mal den vergleich.
vielleicht sollte man ersteinmal definieren, was unterordung, aggression, zwänge und meiden bedeutet?!
ich für mich persönlich will nicht, dass sich mir der hund unterordnet und darüber passiv meidet, dass ich aktive zwänge setzen muß, damit ich mein ziel erreiche, wo auch immer das dann liegt.
ich für mich persönlich wünsche mir, dass sich mein hund über kooperation, die ich mir über die berücksichtigung seiner bedürfnisse erarbeite, eingliedert, damit er unerwünschtes verhalten aktiv meidet, damit er auch sein ziel, dann über mich, erreichen kann.
und damit wären wir wieder beim wollen des hundes und beim erlauben dieses auch ausleben zu können.
und ich denke, dass dann eben auch ein arbeiten über negative bestrafung bis hin zum abbruch der vom hund gewünschten arbeit und abwendung von hundeführer dem hund schon ein deutliches signal gesetzt werden kann.
wenn ich aber erst den hund mit einem ball anspielen oder anfüttern muss, ihn anleinen, bevor er überhaupt einen schritt mit mir geht, dann geht der hund wahrscheinlich sein ganzes leben lang ohne mich...
gruß reinhard
da auch unterordnungsbereitschaft, meiden, Aggression und zwänge dazu.?
ist natürlich deutlich umfassender als das aufgeführte.
mfg erwin
moin erwin,
ich habe das jetzt mal aus dem anderen topic verhaltensfrage rauskopiert, da es sich ja auf dieses topic bezieht.
und hier muss man sicher ein wenig auf die begrifflichkeiten und deren bedeutung für jeden einzelnen eingehen.
diktatoren oder staaten mit identitätstheoretischem hintergrund sichern sich die unterordnung ihres volkes mittels zwängen, setzen diese mit aggression durch. darüber gestalten und festigen sie ihre herrschaft, indem das volk vermeidet eigene bedürfnisse nach außen zu tragen. das staatsergebnis ist in der regel desolat.
demokraten mit pluralistischen hintergrund sichern sich ihre führung, indem sie versuchen die bedürfnisse eines jeden einzelnen zu berücksichtigen mit dem ziel das es möglich auch allen zu gute kommt. jeder einzelne kann für sich entscheiden, doch, wenn er für sich selbst auch vorteile insgesamt erkennen kann, dann kann er seine momentanen bedürfnisse auch mal hinten anstellen. das ergebnis ist in der regel gut.
nun kann man natürlich das nicht 1-1 auf die hundeausbildung übertragen, aber ich überspitze hier mal den vergleich.
vielleicht sollte man ersteinmal definieren, was unterordung, aggression, zwänge und meiden bedeutet?!
ich für mich persönlich will nicht, dass sich mir der hund unterordnet und darüber passiv meidet, dass ich aktive zwänge setzen muß, damit ich mein ziel erreiche, wo auch immer das dann liegt.
ich für mich persönlich wünsche mir, dass sich mein hund über kooperation, die ich mir über die berücksichtigung seiner bedürfnisse erarbeite, eingliedert, damit er unerwünschtes verhalten aktiv meidet, damit er auch sein ziel, dann über mich, erreichen kann.
und damit wären wir wieder beim wollen des hundes und beim erlauben dieses auch ausleben zu können.
und ich denke, dass dann eben auch ein arbeiten über negative bestrafung bis hin zum abbruch der vom hund gewünschten arbeit und abwendung von hundeführer dem hund schon ein deutliches signal gesetzt werden kann.
wenn ich aber erst den hund mit einem ball anspielen oder anfüttern muss, ihn anleinen, bevor er überhaupt einen schritt mit mir geht, dann geht der hund wahrscheinlich sein ganzes leben lang ohne mich...
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

