17-07-2015, 00:07
was ich bei dieser diskussion jetzt einfach sehr spannend finde ist, dass ich auf den ausbildungsplätzen dieses verhalten von hunden mehrfach im schutzdienst beobachten kann.
sehr interessant dabei finde ich, dass es hier nicht mal des auslösenden reizes von der ansicht des figuranten oder platzes bedarf. und, dass viele dem überhaupt nicht mehr herr werden. die hunde drehen im anhänger, box oder auto, die stimmbänder verkleben, weil der hund eine frequenz sucht, wo das bellex nicht reagiert. das hund/hundeführer team fällt schon auseinander, bevor sie überhaupt einen schritt auf den platz bekommen.
jedes kommando wird vom hund kommentiert, er drängt nicht ins aufgeforderte verhalten, sondern sucht lücken daraus zu kommen. der hf ist störfaktor, was man oftmals beim versuch des abstellens und und wegführen des hundes sehen kann...
und zu allerletzt ist der hund sogar noch bei dere besprechung so aufgewühlt, dass man kaum den richter hört, bzw. der hund aufgrund dessen kurz vorm dis steht... und hier spreche ich von vermeintlich prüfungsreifen hunden...
i.d.r über zwei jahre...
grade in hinsicht auf den beendeten schutzdienst ist es erstaunlich, dass, obwohl der hund ja schon physisch gefordert worden ist, er psychisch mit den nerven zu fuß ist. auch ein -hier, platz oder sonstiges- macht den hund ja nicht still oder nimmt ihm seinen fokus oder macht ihn kooperativer.
und ich bin überzeugt davon, dass man einer von diesen hundeführern einfach froh wäre, wenn der hund einfach mal wieder zuhören kann, ohne dass er das vertrauen zum hundeführer verliert, oder aber seine einstellung des helfers gegenüber. natürlich kann er durch die hand gottes über sich selbst die heiße herdplatte berühren, ohne sie selbst zu sehen, der hf ist hier dann fein raus. aber das initialisiert ja nicht mehr eigenständige kooperation, bzw. interaktion innerhalb des teams.
es werden hier endresultate prognostiziert, von denen noch keiner selbst dieses ausprobiert hat. aber oben beschrieben szenarien, die für chaco prognostizert werden, die sehe ich bei vielfach bei hunden, die auf ein lösungskonzept basieren, wo davon ausgegangen wird, dass der hund einfach ein abbruchsignal aufzunehmen hat, dann ein anderes verhalten gefordert wird und er darüber auch runterfährt. fahren diese hunde wirklich runter?
ich denke, wenn dieser hund (chaco) tendenzen hat sich in für ihn reizstarker umgebung der kooperation zum hundeführer zu entziehen, dass man hier jetzt einfach grundlagen schafft, wo man ihn auch in anderen situationen, die ihn dort belasten, erreichen zu können. und das -schönfüttern- ist ja nicht so zu verstehen, dass er das bellen jetzt so toll findet, sondern die stimmung in der situation verändert sich. dieses beispiel des -schönfütterns- gibt es auch bei anderen sachen, die hunde so belasten können... auto oder anhängerfahren z.b. und auch hier hilft dem hund kein abbruchsignal oder platz... gib dem hund aber ein rohr und schmiere leberwurst da rein. lecken und fressen beruhigt den hund. natürlich muss man auch das anbahnen...
was ich jetzt sehr schade finden würde ist, dass die diskussion aus dem ruder läuft. somit nimmt man interessierten lesern die möglichkeit, bei einem ähnlichen problem in anderen bereichen mal über diese diskussion ihre ausbildung/umgang zu reflektieren.
gruß reinhard
sehr interessant dabei finde ich, dass es hier nicht mal des auslösenden reizes von der ansicht des figuranten oder platzes bedarf. und, dass viele dem überhaupt nicht mehr herr werden. die hunde drehen im anhänger, box oder auto, die stimmbänder verkleben, weil der hund eine frequenz sucht, wo das bellex nicht reagiert. das hund/hundeführer team fällt schon auseinander, bevor sie überhaupt einen schritt auf den platz bekommen.
jedes kommando wird vom hund kommentiert, er drängt nicht ins aufgeforderte verhalten, sondern sucht lücken daraus zu kommen. der hf ist störfaktor, was man oftmals beim versuch des abstellens und und wegführen des hundes sehen kann...
und zu allerletzt ist der hund sogar noch bei dere besprechung so aufgewühlt, dass man kaum den richter hört, bzw. der hund aufgrund dessen kurz vorm dis steht... und hier spreche ich von vermeintlich prüfungsreifen hunden...
i.d.r über zwei jahre...
grade in hinsicht auf den beendeten schutzdienst ist es erstaunlich, dass, obwohl der hund ja schon physisch gefordert worden ist, er psychisch mit den nerven zu fuß ist. auch ein -hier, platz oder sonstiges- macht den hund ja nicht still oder nimmt ihm seinen fokus oder macht ihn kooperativer.
und ich bin überzeugt davon, dass man einer von diesen hundeführern einfach froh wäre, wenn der hund einfach mal wieder zuhören kann, ohne dass er das vertrauen zum hundeführer verliert, oder aber seine einstellung des helfers gegenüber. natürlich kann er durch die hand gottes über sich selbst die heiße herdplatte berühren, ohne sie selbst zu sehen, der hf ist hier dann fein raus. aber das initialisiert ja nicht mehr eigenständige kooperation, bzw. interaktion innerhalb des teams.
es werden hier endresultate prognostiziert, von denen noch keiner selbst dieses ausprobiert hat. aber oben beschrieben szenarien, die für chaco prognostizert werden, die sehe ich bei vielfach bei hunden, die auf ein lösungskonzept basieren, wo davon ausgegangen wird, dass der hund einfach ein abbruchsignal aufzunehmen hat, dann ein anderes verhalten gefordert wird und er darüber auch runterfährt. fahren diese hunde wirklich runter?
ich denke, wenn dieser hund (chaco) tendenzen hat sich in für ihn reizstarker umgebung der kooperation zum hundeführer zu entziehen, dass man hier jetzt einfach grundlagen schafft, wo man ihn auch in anderen situationen, die ihn dort belasten, erreichen zu können. und das -schönfüttern- ist ja nicht so zu verstehen, dass er das bellen jetzt so toll findet, sondern die stimmung in der situation verändert sich. dieses beispiel des -schönfütterns- gibt es auch bei anderen sachen, die hunde so belasten können... auto oder anhängerfahren z.b. und auch hier hilft dem hund kein abbruchsignal oder platz... gib dem hund aber ein rohr und schmiere leberwurst da rein. lecken und fressen beruhigt den hund. natürlich muss man auch das anbahnen...
was ich jetzt sehr schade finden würde ist, dass die diskussion aus dem ruder läuft. somit nimmt man interessierten lesern die möglichkeit, bei einem ähnlichen problem in anderen bereichen mal über diese diskussion ihre ausbildung/umgang zu reflektieren.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

